{"title":"Chario","description":"\u003cp\u003eSeit 1975 baut Chario Lautsprecher in Italien und verbindet dabei etwas, das erstaunlich selten geworden ist: ernsthafte Akustikforschung mit traditionellem Handwerk und einem sehr italienischen Gefühl für gutes Design.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kollektion reicht von den zugänglicheren Modellen der Constellation MK2 Serie über die aufwendig gefertigte Aviator Familie bis zur großen Academy S Serie. Trotz unterschiedlicher Größen und Preisklassen bleibt die Handschrift unverkennbar. Chario entwickelt eigene Chassis und akustische Lösungen, beschäftigt sich intensiv mit Psychoakustik und Raumverhalten und fertigt seine Lautsprecher in Italien. Massives Walnussholz prägt dabei nicht nur die Optik vieler Modelle, sondern ist Teil ihrer Konstruktion.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas dabei herauskommt, sind Lautsprecher mit Körper, Farbe und einer wunderbar selbstverständlichen Art Musik zu spielen. Sie können fein und präzise sein, ohne steril zu wirken, und kraftvoll spielen, ohne aus jeder Aufnahme eine HiFi Demonstration zu machen.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"chario-lynx-mk-ii","title":"Chario Lynx Mk II","description":"\u003cp\u003eDie Chario Constellation Lynx MKII ist ein Lautsprecher für Wohnungen, in denen Musik wichtig ist, aber nicht jeder freie Quadratmeter einem HiFi-Altar geopfert werden soll.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie ist klein. Wirklich klein. Und trotzdem wirkt sie nicht wie die übliche Kompaktbox, bei der man schon beim Anschauen weiß, dass irgendwann die Worte „für ihre Größe“ fallen werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der Lynx geht es um etwas anderes- Sie spielt mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit. Stimmen stehen frei im Raum, Instrumente haben Farbe und Körper, Basslinien kommen schnell und präzise, und das Klangbild löst sich sehr schön von den beiden Gehäusen. Das ist vermutlich die spannendste Eigenschaft der Lynx MKII. Denn Chario versucht hier nicht, einen kleinen Lautsprecher möglichst spektakulär groß klingen zu lassen. Kein künstlich aufgepumpter Oberbass, keine überbeleuchteten Höhen und kein zehnminütiger Wow-Effekt, der nach zwei Stunden nur noch anstrengend wird. Stattdessen bekommt man einen sehr konzentrierten, farbigen und erstaunlich erwachsenen Klang, der gerade mit Stimmen, Jazz, akustischer Musik und gut produzierter Elektronik richtig süchtig machen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Constellation Lynx MKII ist das kleinste Modell der Constellation-Serie. Chario entwickelt sie ausdrücklich für kleinere Räume von etwa sechs bis vierzehn Quadratmetern. Das ist ungewöhnlich ehrlich. Andere Hersteller würden vermutlich behaupten, ihr kleinster Regallautsprecher könne nebenbei noch eine Flughafenhalle beschallen. Chario sagt einfach: Gib der Lynx einen Raum, der zu ihr passt, und sie wird dort richtig gut.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd genau dort ist sie zuhause.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eArbeitszimmer. Schlafzimmer. Ein kleinerer Wiener Altbauraum. Die feine Musikecke neben dem Sofa. Oder ein bewusst kompaktes Wohnzimmer-Setup mit einem guten Vollverstärker, Plattenspieler und Streamer.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist kein Lautsprecher, der versucht, auf dreißig Quadratmetern einen Zwölfzöller zu imitieren. Er konzentriert sich auf die Dinge, die er außergewöhnlich gut kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Zentrum arbeitet ein 130 Millimeter großer Tiefmitteltöner mit Papierverbundmembran. Darüber sitzt einer der ungewöhnlichsten Hochtöner dieser Klasse: eine satte 38-Millimeter-Soft-Dome-Kalotte mit Waveguide. Während sich ein großer Teil der Branche bei Hochtönern um ungefähr 25 Millimeter bewegt, entscheidet sich Chario ganz bewusst für eine deutlich größere Membran. Der Hochtöner kann dadurch schon sehr tief eingesetzt werden; die Frequenzweiche trennt bereits bei 1.500 Hertz. Das hilft dabei, einen großen Teil des empfindlichen Präsenzbereichs geschlossen und kohärent wiederzugeben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd genau das hört man bei Stimmen. Eine gute Stimme über die Lynx hat Gewicht. Nicht künstlich nach vorne geschobenes Gewicht, sondern dieses Gefühl, dass da tatsächlich ein Mensch vor einem steht. Mund, Brust, Atem, Raum. Ein Saxophon bekommt Messing und Luft. Bei einem Klavier bleibt nicht nur der Anschlag übrig, sondern auch der Körper des Instruments.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin unabhängiger Test stellte den Mittelton der Lynx besonders heraus und beschrieb ihn als sehr sauber, natürlich und von einer reichen Wärme geprägt. Gleichzeitig wurde ihre Geschwindigkeit und Präzision bei gezupftem Kontrabass hervorgehoben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas trifft ihren Charakter ziemlich gut. Warm ist sie, aber nicht weich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie hat Farbe, ohne Aufnahmen mit einer goldenen Schicht zu überziehen. Sie kann durchaus präzise und direkt spielen, nur eben ohne jene aggressive Konturenschärfe, mit der manche Lautsprecher Detail vortäuschen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Bass ist ein gutes Beispiel dafür. Offiziell reicht die Lynx bis 67 Hertz bei minus drei Dezibel. Das wird keinen Subwoofer arbeitslos machen und soll es auch nicht. Chario setzt stattdessen auf einen nach unten abstrahlenden Vented-NRS-Aufbau. Die Bassreflexöffnung sitzt im Boden des Lautsprechers, wobei speziell abgestimmte Gummifüße den richtigen Abstand zur darunterliegenden Fläche sicherstellen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDadurch interagiert der Lautsprecher sehr bewusst mit seiner Aufstellfläche. Und das führt zu einer interessanten Besonderheit: Die Lynx muss keineswegs zwingend auf einem klassischen Lautsprecherständer stehen. In einem Test spielte sie auf einem längeren Sideboard sogar etwas ausgewogener und mit etwas mehr Bassfülle als auf dem Stand. Auch die Aufstellung im Regal kann funktionieren. Das macht sie für echte Wohnungen ziemlich attraktiv.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNatürlich sehen die passenden Chario-Stands großartig aus, und frei aufgestellt kann die Lynx eine wirklich beeindruckende Bühne aufbauen. Aber sie zwingt niemanden dazu, das Wohnzimmer nach einem idealisierten Hörraum umzubauen. Diese Flexibilität ist ein Teil der Chario-Philosophie. Die Constellation-Serie wurde ausdrücklich so entwickelt, dass sie auch in unbehandelten Wohnräumen funktioniert, in denen Möbel, reflektierende Oberflächen und asymmetrische Raumgeometrien nun einmal zur Realität gehören.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eInteressanterweise lohnt sich trotzdem das Spielen mit der Ausrichtung. Chario selbst empfiehlt eine Einwinkelung auf die Hörposition. In unabhängigen Messungen und Hörversuchen zeigte sich allerdings, dass eine etwas offenere, teilweise sogar nahezu parallele Aufstellung den Hochton in manchen Räumen besonders schön ausbalancieren kann. Die Lynx reagiert also hörbar auf ihren Winkel, ohne daraus eine neurotische Angelegenheit zu machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Samstagnachmittag reicht. Keine Lasermessung. Keine Kreidemarkierungen am Parkett. Einfach hören, ein paar Zentimeter verschieben, noch einmal hören.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIrgendwann rastet die Bühne ein. Und dann zeigt die Lynx, was sie wirklich kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhre räumliche Darstellung ist nämlich deutlich größer als ihr physisches Auftreten. In einem ausführlichen deutschen Test wurde besonders hervorgehoben, wie plastisch sich die Bühne aufbaut und wie konsequent sich die Lautsprecher aus dem Geschehen herausnehmen können. Stimmen und Instrumente bleiben nicht an den Boxen hängen, sondern verteilen sich frei im Raum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist echtes HiFi.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht, weil plötzlich jedes Triangel-Geräusch aus drei Metern Entfernung millimetergenau geortet werden kann. Sondern weil man irgendwann nicht mehr bewusst auf die Anlage hört.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan hört die Platte. Und dann die nächste.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade bei moderaten Lautstärken ist die Lynx besonders schön. Ihr Klangbild behält Struktur und Farbe, auch wenn man abends nicht mehr das ganze Haus an der neuen Pressung von „Mezzanine“ beteiligen möchte. Gleichzeitig kann sie erstaunlich dynamisch spielen, solange man akzeptiert, dass hier eben ein 13-Zentimeter-Treiber und kein großer Standlautsprecher arbeitet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist eine Grenze, aber keine Schwäche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer wirklich tiefen elektronischen Bass mit körperlichem Druck möchte, ergänzt einen guten Subwoofer. Interessanterweise zeigte sich die Lynx in Tests dabei als unkomplizierter Partner, und die Entlastung vom Tiefbass kann zusätzlich mehr Pegelreserven und noch mehr Klarheit im Mittelton schaffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAllein gespielt ist ihr Bass eher schnell als monumental. Kontrabass hat Kontur. Ein E-Bass besitzt Rhythmus. Kickdrums schlagen sauber ein. Die Lynx versucht nicht, den Raum mit künstlicher Tieftonmasse zu beeindrucken, und genau dadurch wirkt sie musikalisch so geschlossen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch technisch ist sie kein Lautsprecher, den wir mit irgendeinem zufällig herumstehenden Mini-Verstärker verheiraten würden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Empfindlichkeit liegt bei 87 dB, die Nennimpedanz bei 4 Ohm und das Minimum bei rund 3 Ohm. Chario nennt 100 Watt an 4 Ohm als maximale durchschnittliche Verstärkerleistung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas heißt nicht, dass man ein Kraftwerk braucht - Aber die Lynx mag gute Elektronik.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Verstärker mit sauberer Stromlieferfähigkeit und etwas Kontrolle holt aus ihr deutlich mehr heraus als ein nominell leistungsstarkes, aber lustloses Gerät. Gerade weil der Lautsprecher so schön auf Raum, Textur und feine Dynamik spielt, lohnt sich eine Quelle und Verstärkung, die diese Qualitäten nicht schon vorher begräbt. Das macht sie interessant für Anlagen, die wachsen dürfen. Man kann mit einem vernünftigen Verstärker beginnen und später aufsteigen. Die Lynx wird nicht sofort zum schwächsten Glied. Im Gegenteil: Sie zeigt ziemlich bereitwillig, wenn die Elektronik vor ihr besser wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd dann ist da noch das Gehäuse. Man muss die Lynx einmal in der Hand gehabt haben, um zu verstehen, warum Fotos ihr nicht ganz gerecht werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer zentrale Korpus besteht aus hochdichtem HDF, die Seiten aus massivem Walnussholz. Chario verwendet also nicht einfach eine dünne Folie oder ein Furnier, das aus zwei Metern Entfernung nach Holz aussehen soll. Die massiven Seitenwangen gehören konstruktiv und optisch zum Lautsprecher.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas fühlt man.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd man sieht es.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maserung ist bei jedem Paar etwas anders. Kleine Unregelmäßigkeiten im Holz sind keine Fehler, sondern genau der Punkt. Chario verarbeitet italienisches Walnussholz, das laut einem ausführlichen Werks- und Produkthintergrund aus regenerativ bewirtschafteten Beständen stammt und über Jahre natürlich getrocknet wird. Auch die Chassis werden  in Italien gefertigt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Lynx hat damit etwas, das vielen Lautsprechern fehlt: Materialität.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie sieht nicht nach „Produktdesign in Holzoptik“ aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie sieht nach einem Gegenstand aus, den jemand tatsächlich gebaut hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer dunkle zentrale Korpus, die massiven Walnusswangen und die vertikalen Fräsungen an den Seiten ergeben eine Form, die gleichzeitig klassisch und erstaunlich modern wirkt. Ein bisschen italienisches Mid-Century, ein bisschen HiFi der alten Schule, aber ohne das Gefühl, man hätte aus Nostalgie einen Lautsprecher von 1978 neu aufgelegt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas passt hervorragend in Wohnungen, in denen nicht alles weiß, grau und rechteckig sein muss.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd es passt auch zum Klang. Die Lynx ist kein steriles Designobjekt und kein Monitor, der seine technische Korrektheit wie einen Ausweis vor sich herträgt. Sie hat Persönlichkeit. Wärme. Etwas Körperliches.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAber eben auch Tempo.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist wahrscheinlich die wichtigste Kombination. Viele Lautsprecher können warm. Andere können schnell. Die guten verbinden beides.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der Lynx kann eine Nina-Simone-Aufnahme tief und körperlich wirken, anschließend läuft Depeche Mode und der Bass bleibt impulsiv und sauber, ohne plötzlich fett zu werden. Genau diese Vielseitigkeit fiel auch in Hörtests auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie verlangt keine audiophile Diät. Man muss nicht drei perfekt aufgenommene Jazzalben besitzen und so tun, als hätte man Rockmusik nie gemocht. Die Lynx kann alte Synthesizer. Sie kann Folk. Sie kann Soul. Sie kann Streicher. Sie kann elektronischen Minimalismus. Und natürlich liebt sie gut aufgenommene Stimmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas sie nicht kann, ist Physik abschaffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer einen großen Raum besitzt, sehr laut hört oder echten Tiefbass ohne Subwoofer erwartet, sollte innerhalb der Constellation-Serie weiter nach oben schauen. Chario selbst ist hier erfreulich eindeutig und sieht die Lynx primär in Räumen zwischen sechs und vierzehn Quadratmetern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau diese Spezialisierung macht sie so gut. Sie versucht nicht, alles zu sein. Sie ist ein hochwertiger kleiner Lautsprecher für hochwertige kleinere Räume.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd darin ist sie verdammt überzeugend. Sehr italienisch eigentlich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDieses Produkt ist exklusiv nur nach einem Beratungsgespräch bei uns in unserer HiFi-Geschäft erhältlich. Ein Versand ist leider nicht möglich.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Chario","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53818101301595,"sku":null,"price":2090.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/book3-459d03b9-1920w.png?v=1787062269"},{"product_id":"chario-pegasus-mk-ii","title":"Chario Pegasus Mk II","description":"\u003cp\u003eDie Pegasus MKII ist einer dieser Lautsprecher, bei denen man ziemlich schnell versteht, warum italienisches HiFi einen eigenen Reiz hat. Nicht, weil irgendwo noch eine Portion Dolce Vita zwischen Frequenzweiche und Bassreflexkanal versteckt wäre - Sondern weil hier Technik, Material und Gestaltung nicht wie drei getrennte Abteilungen wirken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus ist schön. Und sie weiß es. Walnussholz, eine schlanke schwarze Front, leicht zurückgelehnte Proportionen und eine Form, die deutlich eleganter wirkt als der übliche rechteckige Standlautsprecher. Sie sieht weder nach Designobjekt aus, das zufällig auch Musik spielen kann, noch nach technischer Apparatur, die man dem Wohnzimmer irgendwie erklären muss. Sie steht einfach da und wirkt richtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDann beginnt die Musik - Und plötzlich wird klar, dass das Holz nur die halbe Geschichte erzählt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus MKII ist ein ausgewachsener Drei-Wege-Standlautsprecher mit Charios großem 38-Millimeter-Soft-Dome-Hochtöner, einem 170-Millimeter-Treiber auf der Front und einem zweiten 170-Millimeter-Tieftöner, der nach unten arbeitet. Chario nennt das Vented NRS, Near Resonance Surface. Der untere Tieftöner nutzt ganz bewusst die Nähe zum Boden, um den Raum in die Basswiedergabe einzubeziehen. Die Übergänge liegen bei ungewöhnlich tiefen 170 und 1.500 Hertz. Das Ergebnis ist technisch ziemlich eigenständig und klanglich noch interessanter.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn die Pegasus klingt nicht wie ein klassischer schlanker Standlautsprecher. Sie hat Körper - und Seele.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht diesen etwas künstlichen Oberbassbuckel, mit dem manche Lautsprecher beim ersten Lied größer wirken wollen, als sie tatsächlich sind. Bei der Pegasus sitzt die Substanz tiefer. Bassdrums besitzen Masse. Ein E-Bass bekommt Volumen, bleibt dabei aber beweglich. Elektronische Flächen stehen auf einem Fundament, das man nicht nur hört, sondern irgendwann auch körperlich versteht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist einer ihrer großen Reize. Sie kann wunderschön spielen, aber sie kann auch Druck. Viel körperliche Präsenz im unteren Mittelton und Bass, ein besonders starker Mittelton und die Fähigkeit, sowohl feine Mikrodynamik als auch große dynamische Bewegungen zusammenzuhalten. Die Pegasus ist kein Lautsprecher, bei dem man irgendwann nur noch audiophile Aufnahmen hört, weil alles andere plötzlich keinen Spaß mehr macht. Sie liebt eine gute Stimme und eine sauber aufgenommene Jazzplatte. Aber sie hat genauso wenig Probleme damit, wenn Gitarren schmutzig werden, Synthesizer tief in den Keller gehen oder eine Produktion einmal etwas dichter und weniger vornehm ausfällt. Eigentlich ist sie dafür sogar verdammt gut. Shoegaze macht mit ihr Sinn. Trip-Hop macht Sinn. Soul sowieso. Eine große Streicherfläche funktioniert ebenso wie ein trocken produzierter elektronischer Track. Fleetwood Mac am Nachmittag, The Blue Nile am Abend und Massive Attack irgendwann deutlich später, als man ursprünglich geplant hatte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus urteilt nicht über die Musiksammlung. Sie spielt sie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin großer Teil dieser Vielseitigkeit steckt im Mittelton. Chario geht hier einen Weg, der zunächst ungewöhnlich aussieht. Der nach vorne abstrahlende 170-Millimeter-Treiber übernimmt einen großen Teil des musikalisch wichtigen Bereichs, während der untere Tieftöner ganz tief entlastet. Dadurch muss der Fronttreiber nicht gleichzeitig versuchen, Stimmen sauber zu formen und den Raum mit maximalem Tiefbass zu füllen. Das hört man vor allem bei Stimmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie haben Brust, Textur und eine überraschend physische Präsenz. Ein Sänger steht nicht wie eine sauber ausgeschnittene Kontur zwischen den Lautsprechern. Er bekommt einen Körper. Kleine Veränderungen in der Stimme, Atem, ein rauer Ansatz, das Nachschwingen eines Raums – all das bleibt erhalten, ohne dass die Pegasus daraus eine HiFi-Demonstration macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist eine Kombination, die süchtig machen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn ein Lautsprecher mit gutem Bass beeindruckt, aber Ein Lautsprecher mit gutem Mittelton bindet einen an die Musik und lässt einen nicht mehr los.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan hört plötzlich länger zu. Nicht, weil mehr Details aus der Aufnahme gezogen werden, sondern weil Stimmen und Instrumente eine glaubwürdige Größe bekommen. Eine Snare hat einen Körper hinter dem Anschlag. Ein Saxophon besitzt Metall, Luft und diese leichte Rauheit, die es von einem besonders ambitionierten Synthesizer unterscheidet. Ein Klavier besteht nicht bloß aus sauber sortierten Tönen. Musik bekommt Material.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDarüber arbeitet Charios T38 Wave Guide, eine ungewöhnlich große 38-Millimeter-Soft-Dome-Kalotte. Die Größe ist kein Zufall. Während viele klassische Hochtöner deutlich kleiner ausfallen, kann Chario den T38 sehr tief ankoppeln. Bei der Pegasus übernimmt er bereits ab 1.500 Hertz. Chario kombiniert ihn mit einem Waveguide, der die Abstrahlung kontrolliert und speziell darauf ausgelegt wurde, auch mit normalen Wohnräumen zurechtzukommen. Der Hersteller spricht von einem kontrollierten Abstrahlwinkel von 60 Grad. Das ist bei Chario überhaupt ein interessantes Thema. Die Italiener entwickeln ihre Lautsprecher nicht unter der Annahme, dass jeder Kunde einen akustisch optimierten Hörraum mit Absorbern an den Wänden und exakt vermessenem Hörsessel besitzt. Chario beschäftigt sich sehr intensiv damit, wie Lautsprecher mit frühen Reflexionen, Boden und Raum umgehen. Das NRS-Prinzip im Bass und der T38-Waveguide im Hochton sind zwei Seiten derselben Idee: Der Raum ist ohnehin da. Also kann man ihn auch in die Entwicklung einbeziehen. Das gefällt uns.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn wir verkaufen Lautsprecher für Wohnungen - Und Wohnungen enthalten üblicherweise Sofas, Tische, Bilder, Bücher, Parkett, Pflanzen, vielleicht eine Katze und gelegentlich sogar andere Menschen. Der Lautsprecher muss damit klarkommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNatürlich profitiert auch die Pegasus von einer guten Aufstellung. Chario empfiehlt einen Hörabstand von mehr als drei Metern, eine leichte Einwinkelung auf die Hörposition und ausreichend Raum zu Seiten- und Rückwänden. Offiziell sollen diese mindestens einen Meter hinter der Front des Lautsprechers liegen. In der Praxis lohnt sich ein wenig Experimentieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus kann beim ersten Aufstellen schon sehr schön spielen, aber der Moment, in dem der untere Bereich wirklich in den Raum einrastet, ist hörbar. Ein paar Zentimeter vor oder zurück können entscheiden, ob der Bass einfach gut oder plötzlich völlig selbstverständlich wirkt. Und wenn es passt, passiert etwas Interessantes. Der Lautsprecher selbst verschwindet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Klangbild löst sich von den beiden Gehäusen und wächst deutlich über sie hinaus. The Absolute Sound beschreibt eine sehr große Bühne mit viel Weite und Maßstab, ohne dass Stimmen oder Instrumente in diesem Raum ihre körperliche Substanz verlieren. Genau diese Verbindung ist entscheidend. Eine große Bühne allein ist noch keine Kunst. Die Pegasus schafft es, Größe und Körper gleichzeitig zu erhalten. Eine Stimme kann zentral und intim bleiben, während sich Streicher dahinter weit öffnen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Bass kann groß sein, ohne die Mitte zuzuschmieren. Gitarren können eine Wand bilden und trotzdem noch verschiedene Texturen besitzen. Wenn eine Aufnahme wächst, wächst die Pegasus einfach mit. Das macht sie auch bei höherer Lautstärke sehr souverän. Mit ihren offiziell 90 dB Empfindlichkeit gehört sie nicht zu den ausgesprochen leistungshungrigen Lautsprechern. Gleichzeitig liegt ihre Nennimpedanz bei 4 Ohm und fällt auf etwa 3 Ohm. Chario nennt bis zu 140 Watt an 4 Ohm als empfohlene maximale durchschnittliche Verstärkerleistung. Ein exotisches Kraftwerk braucht sie also nicht, aber einen Verstärker, der sauber Strom liefern kann, nimmt sie dankbar an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd sie zeigt gute Elektronik. Das ist wichtig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus ist kein Lautsprecher, den man nach dem Kauf für immer um die vorhandene Anlage herum baut. Sie besitzt genügend Auflösung, Kontrolle und räumliche Präzision, um mit einem besseren Verstärker deutlich mitzuwachsen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit einem soliden Vollverstärker bekommt man bereits viel von ihrem Charakter. Mit hochwertiger Elektronik wird der Bass straffer, die Bühne tiefer, Stimmen bekommen noch mehr Kontur und jene feinen dynamischen Unterschiede werden deutlicher, die aus einer technisch guten Wiedergabe irgendwann Musik machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWatt allein erzählen dabei wieder nur die halbe Geschichte. Wir würden die Pegasus lieber mit einem Verstärker kombinieren, der Timing, Kontrolle und Farbe beherrscht, als mit irgendeinem 300-Watt-Monster, das hauptsächlich deshalb existiert, damit im Datenblatt eine große Zahl steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn die Pegasus hat selbst genug Muskeln, was sie braucht, ist Führung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas NRS-System spielt dabei eine ziemlich clevere Rolle. Chario nutzt die Nähe des unteren Tieftöners zum Boden, um dessen akustische Effizienz zu erhöhen. Nach Angaben des Herstellers kann dadurch für denselben Schalldruck weniger Membranhub notwendig sein, was wiederum Verzerrungen reduziert. Statt also einfach einen größeren Treiber in ein größeres Gehäuse zu setzen, wird die Grenzfläche unter dem Lautsprecher Teil des Konzepts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas erklärt auch, warum der Bass der Pegasus anders wirkt als bei vielen klassischen Bassreflexlautsprechern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEr kommt weniger aus einem bestimmten Punkt des Gehäuses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEr steht im Raum.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie offizielle untere Grenzfrequenz liegt bei 45 Hertz bei minus drei Dezibel. Auf dem Papier gibt es Standlautsprecher, die tiefere Zahlen nennen. Das interessiert beim Hören überraschend wenig. Die Pegasus besitzt im relevanten Musikbereich so viel Substanz und Druck, dass man selten das Gefühl hat, einem Lautsprecher beim Versuch zuzuhören, Bass zu erzeugen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn ein elektronischer Track richtig tief hinuntergeht, wird ein ausgewachsener Subwoofer natürlich noch mehr Fundament liefern. Physik bleibt Physik.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAber für den überwiegenden Teil einer Musiksammlung spielt die Pegasus erstaunlich vollständig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd sie spielt mit Rhythmus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist vielleicht der Punkt, der uns an Chario besonders gefällt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan kann unendlich über Frequenzgänge, Phase und Chassis sprechen. Am Ende muss ein Lautsprecher aber verstehen, wann Musik nach vorne geht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der Pegasus hat eine Basslinie Zug. Eine Snare unterbricht nicht bloß den Frequenzgang, sondern setzt einen Impuls. Musik federt. Sie atmet. Kleine Tempowechsel und dynamische Akzente bleiben nachvollziehbar. Für uns ist das deutlich interessanter als ein Lautsprecher, der bei drei ausgewählten Demo-Tracks spektakulär klingt und nach einem Monat beginnt, die eigene Spotify-Historie umzuerziehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus darf Spaß machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd dabei bleibt sie erstaunlich kultiviert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie ist nicht aggressiv abgestimmt. Der Hochton besitzt Glanz und Offenheit, drängt sich aber nicht permanent nach vorne. Der Mittelton ist eher körperlich und farbig als analytisch trocken. Der Bass hat Gewicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ergibt einen Lautsprecher, mit dem man lange hören kann, ohne dass er langweilig wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Balance ist schwieriger hinzubekommen, als es klingt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu viel Wärme und alles verliert Spannung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu viel Präzision und Musik wird zum Anatomiekurs.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus bewegt sich ziemlich elegant dazwischen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVielleicht passt genau deshalb ihre äußere Gestaltung so gut zum Klang.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Gehäuse verbindet HDF mit massivem Walnussholz. Chario produziert die Komponenten nach eigenen Spezifikationen in Italien, einschließlich Chassis und Frequenzweichenkomponenten; auch die Weichen werden laut Hersteller von Hand verlötet und kontrolliert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd das sieht man.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus wirkt nicht wie eine industriell gefertigte schwarze Säule, auf die am Ende zwei Holzteile geklebt wurden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Walnuss besitzt Tiefe und Struktur. Die seitlichen Flächen fühlen sich nach Material an, nicht nach Dekor. Die leicht nach hinten geneigte Form gibt dem Lautsprecher etwas Dynamisches, obwohl er ausgeschaltet im Raum steht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan kauft einen Lautsprecher schließlich nicht nur für die Momente, in denen er spielt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEr steht jeden Tag im Raum. Jahrelang. Vielleicht Jahrzehnte. Da darf er doch schön sein?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd Chario besitzt dabei einen Stil, der weder die britische Studiomonitor-Tradition kopiert noch versucht, möglichst futuristisch auszusehen. Die Pegasus ist italienisch, ohne mit einem roten Sportwagen vor dem Werk fotografiert werden zu müssen. Eleganz reicht völlig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit rund 26 Kilogramm pro Lautsprecher ist sie dabei solide genug gebaut, dass man beim Auspacken unmittelbar merkt, dass hier etwas Ernsthaftes im Karton steckt. Ihre Proportionen bleiben mit gut einem Meter Höhe und nur 23 Zentimetern Breite dennoch vergleichsweise schlank. Das ist für viele moderne Wohnräume ziemlich ideal. Man bekommt einen echten großen Standlautsprecher, ohne zwei Kühlschränke neben das Sideboard zu stellen. Gerade für Menschen Mitte dreißig, die sich ihre erste wirklich hochwertige Anlage aufbauen, finden wir diese Mischung ausgesprochen spannend. Die Pegasus verlangt nicht, dass sich das ganze Wohnzimmer dem Hobby unterordnet. Gleichzeitig ist sie weit genug von klassischem Lifestyle-HiFi entfernt, dass man mit ihr eine Anlage aufbauen kann, die musikalisch wirklich ernst zu nehmen ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin guter Streamer.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin schöner Vollverstärker.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVielleicht ein Plattenspieler.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZwei Pegasus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMehr muss eine Anlage zunächst nicht sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd wenn später bessere Elektronik kommt, bleiben die Lautsprecher.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist sowieso die vernünftigere Art, HiFi zu kaufen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht ständig alles austauschen, weil irgendeine App-Version oder ein neuer Codec erschienen ist. Lieber Komponenten wählen, bei denen man nach fünf Jahren noch immer gerne das Licht im Wohnzimmer einschaltet und sie dort stehen sieht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Pegasus MKII hat gute Chancen, so ein Lautsprecher zu sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie verbindet eine ziemlich ungewöhnliche akustische Konstruktion mit einer sehr zugänglichen Art Musik zu machen. Sie ist technisch durchdacht, ohne technokratisch zu klingen. Sie ist warm, ohne weich zu werden. Sie besitzt Bass, ohne damit herumzuprotzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd sie hat diese wunderbare italienische Eigenschaft, bei der ein Gegenstand offensichtlich sorgfältig gestaltet wurde, ohne so zu wirken, als hätte jemand fünf Wochen lang darüber diskutiert, wie sorgfältig gestaltet er aussehen soll.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan stellt sie auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan setzt sich hin.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan hört.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIrgendwann schaut man noch einmal kurz auf das Walnussholz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDann läuft schon das nächste Album.\u003c\/p\u003e","brand":"Chario","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53830100648283,"sku":null,"price":5690.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Chario-Constellation-Pegasus-Mk.II.webp?v=1787135759"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/collections\/images_9a42e5ce-755b-46ed-941d-cf888a688d0d.png?v=1789745459","url":"https:\/\/www.longtone.at\/collections\/chario.oembed","provider":"Longtone HiFi","version":"1.0","type":"link"}