{"title":"Luxman","description":"\u003cp\u003eLuxman verbindet \u003cstrong\u003eseit 1925\u003c\/strong\u003e japanische Ingenieurskunst mit einer Leidenschaft für Musik, die man den Geräten bis ins Detail ansieht. Hinter den charakteristischen Aluminiumfronten arbeiten aufwendige Schaltungen, während präzise gefertigte Bedienelemente schon vor dem ersten Ton Freude machen. Vom Vollverstärker bis zum CD- und SACD-Player pflegt Luxman eine Vorstellung von High End, in der Klangqualität, Verarbeitung und klassische Eleganz zusammengehören. Entdecke bei Longtone HiFi eine japanische Traditionsmarke für Menschen, die bewusst Musik hören und sich auch an einer außergewöhnlich schönen Anlage erfreuen.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"luxman-d-03r","title":"Luxman D-03R","description":"\u003cp\u003eDie guten Alben stehen oft schon seit Jahren im Regal. Man kennt das Cover, erinnert sich an die erste gemeinsame Autofahrt mit genau dieser CD und weiß noch immer, welcher Titel damals ständig auf Repeat lief. Der Luxman D-03R gibt dieser Sammlung einen ziemlich schönen Anlass, wieder öfter hervorgeholt zu werden. Er ist ein ausgewachsener CD-Spieler mit moderner Wandlertechnik, einer aufwendig entwickelten analogen Ausgangsstufe und jener zurückhaltenden Eleganz, die japanisches High End so verführerisch machen kann. Schon beim Ansehen entsteht Lust, eine Disc einzulegen. Die fein strukturierte, helle Aluminiumfront, das dunkle OLED-Display und die sauber angeordneten Tasten ergeben ein Gerät, das neben einem guten Verstärker ganz selbstverständlich seinen Platz findet. Mit 13,2 Kilogramm bringt der D-03R dabei eine Substanz mit, die man beim Aufstellen durchaus bemerkt. Viel interessanter ist allerdings, wofür Luxman diesen Aufwand betreibt: für eine stabile Mechanik, eine sorgfältige Stromversorgung und eine Signalverarbeitung, die weit über das reine Auslesen einer Silberscheibe hinausgeht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau diese Verbindung macht ihn reizvoll. Wer heute einen hochwertigen CD-Spieler kauft, hat meistens längst eine Musiksammlung und eine ziemlich genaue Vorstellung davon, warum bestimmte Alben wichtig sind. Vielleicht kommen neue Veröffentlichungen überwiegend über einen Streamingdienst ins Haus, während die Lieblingsaufnahme weiterhin im Regal steht. Der D-03R passt zu einem solchen Alltag, weil er die CD ernst nimmt und sich zugleich als eigenständiger D\/A-Wandler für weitere digitale Quellen verwenden lässt. Damit kann er einen zentralen Platz in einer Anlage übernehmen, in der über die Jahre unterschiedliche Arten des Musikhörens zusammengekommen sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Luxman beginnt die Sorgfalt schon dort, wo sich die Disc dreht. Im D-03R arbeitet ein eigens auf CD-Wiedergabe ausgelegtes Einzellaser-Laufwerk, das auf einer 3,2 Millimeter starken Stahlbasis sitzt und zusammen mit einer oberen Abdeckung eine steife mechanische Einheit bildet. Die Konstruktion soll äußere Vibrationen möglichst wirksam vom Laufwerk fernhalten und ihm definierte Arbeitsbedingungen geben. Auch die asymmetrische Anordnung im Gehäuse ist bewusst gewählt: Das Laufwerk sitzt links, während Digitalverarbeitung und Analogelektronik so platziert werden, dass Signalführung und Gewichtsverteilung zusammenpassen. Gerade eine gewachsene CD-Sammlung verdient diesen Aufwand. Darin stehen oft Aufnahmen, deren besondere Mischung aus Klang, Interpretation und persönlicher Geschichte längst zum eigenen Musikgeschmack gehört. Ein guter Player soll diese Unterschiede erhalten und auch jene feinen Informationen zugänglich machen, die in einem dichten Arrangement leicht untergehen können. Luxman betrachtet dafür das zuverlässige Lesen, die D\/A-Wandlung und die analoge Signalaufbereitung gemeinsam. Diese Arbeit am vollständigen Signalweg finden wir an hochwertiger Quellenelektronik besonders spannend.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Zentrum der Digitalverarbeitung stehen zwei ROHM BD34352EKV, die im Dual-Mono-Betrieb arbeiten. Jeder Kanal erhält damit einen eigenen Wandlerchip. Für eine Stereoquelle ist das ein konsequenter Ansatz, denn die räumliche Darstellung einer Aufnahme lebt auch davon, dass linker und rechter Kanal präzise verarbeitet werden. Die beiden DACs sind dabei in eine vollständige Schaltung eingebunden, deren Stromversorgung, Taktung und analoge Weiterverarbeitung ebenso viel Aufmerksamkeit verdienen wie die Wandler selbst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade an dieser Stelle wird ein CD-Spieler häufig unterschätzt. Auf dem Datenblatt schaut man zuerst auf den DAC, doch am Ausgang benötigt der Verstärker ein sauber aufbereitetes analoges Signal. Luxman setzt dafür eine vollständig symmetrische I\/V-Wandlung ein, die das Stromsignal der DACs in eine Spannung überführt, und ergänzt sie um eine hochwertige niederohmige Pufferstufe. Diese analoge Ausgangssektion ist ein wesentlicher Teil des Geräts und erklärt, weshalb sich die Qualität eines Players kaum sinnvoll auf den Namen seines Wandlerchips reduzieren lässt. Auch im Inneren findet sich die für Luxman typische Aufmerksamkeit für Details. Eigene Bauteile, sorgfältig geführte Leiterbahnen und interne OFC-Verdrahtung gehören zum Aufbau. Darin zeigt sich für uns etwas von jener japanischen HiFi-Kultur, die uns an der Marke fasziniert: Die Sorgfalt reicht bis in Bereiche, die man im täglichen Umgang kaum zu Gesicht bekommt. Eine hochwertige Digitalquelle muss schließlich mit einem realen Verstärkereingang und der Verbindung dorthin zurechtkommen; dafür braucht es eine solide analoge Schaltung, selbst wenn die Musik auf dem Tonträger zunächst als Zahlen vorliegt. Die Stromversorgung folgt demselben Anspruch. Ein großer Netztransformator bildet die Grundlage, während Laufwerk, Digitalteil und Analogsektion jeweils eigene Regelstufen erhalten. Gegenüber dem D-03X hat Luxman die Siebkapazität im Versorgungsbereich der DAC-Schaltung von 3.300 auf 6.600 Mikrofarad verdoppelt. Zusammen mit dem geschirmten, als „Loop-less“ ausgeführten Chassis soll dieser Aufbau Störeinflüsse begrenzen und die einzelnen Bereiche stabil versorgen. Das sind Details, die man von außen kaum sieht, die bei einer ernsthaft entwickelten Quelle aber ihren festen Platz haben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur digitalen Präzision gehört außerdem eine saubere Zeitreferenz. Luxman verwendet ein besonders phasenrauscharmes Masterclock-Modul und Maßnahmen zur Jitter-Reduktion an den Eingängen. Diese Arbeit an der zeitlichen Genauigkeit ergänzt die aufwendige Stromversorgung und Analogtechnik, denn die Wandlung soll unter möglichst kontrollierten Bedingungen stattfinden. Auch hier entsteht die Qualität aus vielen sorgfältig aufeinander abgestimmten Entscheidungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMusikalisch interessiert uns an einem solchen Konzept vor allem der Zusammenhang. Bei einer guten Soulaufnahme möchte man die Spannung zwischen Stimme, Bass und Schlagzeug verfolgen können, während ein dicht produziertes elektronisches Album auch dann seine Struktur behalten sollte, wenn im unteren Frequenzbereich viel passiert. Ein akustisches Instrument wiederum lebt davon, wie ein Ton entsteht, sich verändert und im Raum ausklingt. Der technische Aufwand des D-03R richtet sich auf eine Wiedergabe, die solchen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden soll. Das ist für uns ein wesentlich reizvollerer Anspruch als ein spektakulärer Effekt bei immer demselben Vorführstück.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine zweite große Stärke zeigt der Luxman, sobald eine weitere Digitalquelle dazukommt. Über den USB-B-Eingang nimmt er Musik von einem Computer oder einem geeigneten Netzwerktransport entgegen und verarbeitet PCM bis 384 Kilohertz bei 32 Bit sowie DSD bis 22,5 Megahertz. Wer eine hochauflösende Musikbibliothek besitzt, kann damit dieselbe Wandler- und Ausgangssektion nutzen wie für seine CDs. Die Auswahl und Wiedergabe der Dateien übernimmt das angeschlossene Quellgerät. Besonders schlüssig ist die Verbindung mit einem separaten Streamer. Ein Netzwerktransport wie der Luxman NT-07 kann die Musik aus dem Netzwerk bereitstellen, während der D-03R die Wandlung ins Analoge übernimmt. Streaming wird auf diese Weise über die externe Quelle ergänzt. Für eine langfristig aufgebaute Anlage ist das ausgesprochen attraktiv, weil sich die Netzwerktechnik später unabhängig vom CD-Spieler verändern lässt und die vorhandene Digitalsektion weiter genutzt werden kann. Auch über den koaxialen und den optischen Eingang ist der D-03R vielseitig einsetzbar. Beide akzeptieren PCM bis 192 Kilohertz bei 24 Bit sowie DSD64 über DoP. Damit lassen sich passende Digitalquellen in die Anlage einbinden; auch ein Fernseher mit optischem Ausgang kommt infrage, sofern er ein kompatibles Stereo-PCM-Signal ausgibt. Plötzlich ist ein hochwertiger CD-Spieler auch für jene Abende relevant, an denen ein Konzertfilm läuft oder ein neues Album über den Streamer entdeckt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDabei bleibt die Trennung zwischen den Aufgaben angenehm klar. Das Laufwerk kümmert sich um Audio-CDs und MQA-CDs, während hochauflösende Dateien über die Digitaleingänge zugespielt werden. Wer eine SACD-Sammlung besitzt und deren hochauflösende Schicht direkt von Disc hören möchte, benötigt ein entsprechend ausgestattetes SACD-Laufwerk. Für eine große klassische CD-Sammlung mit zusätzlichem Streaming ist die Ausrichtung des D-03R dagegen sehr schlüssig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer sich gerne etwas genauer mit der Abstimmung beschäftigt, findet auch dafür Möglichkeiten. Für PCM stehen bei deaktivierter MQA-Dekodierung zwei Digitalfilter zur Wahl, für DSD ebenfalls zwei Filtereinstellungen. MQA-CDs und entsprechend zugespielte MQA-Dateien kann der Luxman vollständig dekodieren; bei Bedarf lässt sich diese Verarbeitung per Bypass umgehen. Solche Optionen erlauben eine gezielte Beschäftigung mit dem Gerät, ohne dass man sich vor jedem Album durch Einstellungen arbeiten müsste. Den Anschluss an den Verstärker übernimmt wahlweise ein Paar vergoldeter Cinch-Ausgänge oder ein Paar symmetrischer XLR-Ausgänge von Neutrik. Dadurch passt der D-03R sowohl in klassische Stereoanlagen als auch in Ketten mit symmetrischer Signalführung. Ein hochwertiger vorhandener Verstärker lässt sich ebenso einbeziehen wie eine später geplante Vor- und Endstufenkombination. Welche Verbindung sich dafür am besten eignet, stimmen wir gerne auf die konkrete Anlage ab. Zusätzlich sind ein koaxialer und ein optischer Digitalausgang vorhanden, über die sich für die CD-Wiedergabe auch ein externer Wandler einsetzen lässt. Der D-03R bietet damit Spielraum für unterschiedliche Anlagenkonzepte, obwohl gerade seine eigene Kombination aus Laufwerk, DACs und Analogstufe den besonderen Reiz des vollständigen Players ausmacht. Wer ihn analog anschließt, nutzt die gesamte Entwicklungsarbeit, die Luxman in dieses Zusammenspiel gesteckt hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm täglichen Umgang macht sich die Sorgfalt an wesentlich einfacheren Dingen bemerkbar. Das große OLED-Display lässt sich auch mit Abstand gut erfassen, und über die Zoom-Funktion kann die Anzeige vergrößert werden. Vier Dimmstufen und eine automatische Abdunklung helfen dabei, die Helligkeit an den Raum anzupassen. Gerade am Abend ist das ein schönes Detail, wenn man die Beleuchtung reduziert und die Anlage optisch etwas zurücktreten darf. Die mitgelieferte Aluminium-Fernbedienung RD-28 gehört ebenfalls zu jenen Dingen, die den Besitz eines solchen Geräts angenehmer machen. Sie bietet ein Ziffernfeld für die direkte Titelwahl und Zugriff auf Wiedergabe, Eingänge und Anzeigefunktionen. Für die CD-Wiedergabe genügt damit der vertraute Griff zur Fernbedienung, während das Telefon ruhig liegen bleiben kann. Manchmal merkt man erst dabei, wie oft sich zwischen die Entscheidung für ein Album und dessen ersten Ton inzwischen noch eine andere Ablenkung geschoben hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist vielleicht einer der unterschätzten Reize einer guten CD-Anlage. Man wählt ein Album aus, legt es ein und hat anschließend Zeit dafür. Das Booklet liegt neben einem, die Reihenfolge ist diejenige, die zur Veröffentlichung gehört, und nach dem dritten Stück muss niemand entscheiden, was als Nächstes vorgeschlagen werden soll. Gerade mit einer ohnehin vorhandenen Streaminglösung kann diese Art des Hörens wieder erstaunlich attraktiv werden. Beide Zugänge haben ihren Platz, und der D-03R lässt sich in eine Anlage integrieren, die sie ganz selbstverständlich nebeneinander nutzt. Gestalterisch ist ein Luxman-Vollverstärker natürlich ein verlockender Partner. Die helle Front, die Proportionen und die klare Bedienung ergeben gemeinsam eine Anlage, die man gerne offen stehen lässt. Ebenso interessant kann der D-03R in einem bestehenden System sein, in dem ein anderer Verstärker längst seinen festen Platz gefunden hat. Entscheidend bleibt die Kombination mit Lautsprechern, Raum und persönlichem Musikgeschmack. Bei Longtone betrachten wir eine Quelle deshalb immer im Zusammenhang mit der Anlage, in der sie später spielen soll. Wer seine CDs seit Jahrn über einen einfachen älteren Player hört und daneben bereits einen Streamer verwendet, bekommt hier einen besonders nachvollziehbaren Ansatz für den nächsten Schritt: Ein Gerät übernimmt die Disc-Wiedergabe und bietet zugleich seine Wandlertechnik für passende externe Quellen an. Ob das im eigenen System die richtige Investition ist, lässt sich am besten mit vertrauten Aufnahmen beurteilen. Gerade ein Album, dessen Basslauf, Stimme und Schlagzeug man seit Jahren kennt, ist dafür oft wertvoller als die nächste sorgfältig ausgesuchte Messeaufnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDieses Produkt ist exklusiv nur nach einem Beratungsgespräch bei uns in unserer HiFi-Geschäft erhältlich. Ein Versand ist leider nicht möglich.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Luxman","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54428828336475,"sku":null,"price":5690.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/gb1.jpg?v=1792506528"},{"product_id":"luxman-d-100-centennial","title":"Luxman D-100 Centennial","description":"\u003cp\u003eDer Luxman D-100 CENTENNIAL ist ein CD-Spieler, bei dem man unwillkürlich etwas näher an das Rack tritt. Die mächtige Aluminiumfront, ihre großzügig angeschrägten Kanten und das verchromte Centennial-Emblem besitzen jene selbstverständliche Präsenz, die man an japanischem High End so mögen kann. Man möchte die Oberfläche berühren, die Schublade öffnen und eine der Aufnahmen einlegen, für die man sich schon lange wieder einmal einen ganzen Abend freihalten wollte. Luxman hat diesem Gedanken ein ziemlich beeindruckendes Stück Technik gewidmet. Mit 25,4 Kilogramm bringt der D-100 CENTENNIAL eine Masse mit, die auch einem ausgewachsenen Vollverstärker gut stehen würde. Unter seinem Gehäusedeckel treffen ein aufwendig gekapseltes CD-\/SACD-Laufwerk, zwei aktuelle Spitzenwandler von ROHM und eine vollständig symmetrische, diskret aufgebaute Analogstufe zusammen, in der erstmals bei einem Luxman-Disc-Player die LIFES-Technologie arbeitet. Dazu kommt eine Stromversorgung mit 40.000 Mikrofarad Siebkapazität. Wer sich gerne damit beschäftigt, wie ein Gerät konstruiert ist, dürfte hier etwas länger hängen bleiben. Der Name CENTENNIAL verweist auf Luxmans hundertjähriges Bestehen, das die Marke 2025 feierte. Für diesen Meilenstein hat das Unternehmen seine digitale Spitzenquelle grundlegend weiterentwickelt und Erfahrungen aus dem Verstärkerbau bis in die Ausgangsstufe eines Disc-Players übertragen. Der D-100 ist damit ein ausgesprochen reizvolles Jubiläumsmodell für Menschen, die sich an guter Elektronik ebenso erfreuen können wie an einem besonderen Album. Man darf beides mögen, gerade wenn ein Gerät einen über viele Jahre begleiten soll.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSein Laufwerk trägt den Namen LxDTM-i, ausgeschrieben „Luxman original Disc Transport Mechanism – improved“, und schon dessen Einbau zeigt, wie ernst Luxman die mechanische Seite der Digitalwiedergabe nimmt. Die empfindliche rotierende Einheit sitzt in einer steifen Box aus acht Millimeter starken Aluminium-Seitenrahmen, einer fünf Millimeter starken Stahlabdeckung und einer zusätzlichen acht Millimeter starken Aluminium-Bodenplatte. Diese Bodenplatte ist eine der Weiterentwicklungen gegenüber der bisherigen Spitzenkonstruktion. Das gesamte Laufwerk wird direkt mit dem Hauptchassis verbunden, sodass eine besonders verwindungssteife Einheit entsteht. Dabei sitzt die Mechanik bewusst auf der linken Gehäuseseite. Diese Anordnung schafft Platz für die großzügige analoge Ausgangsschaltung und ermöglicht eine gezielte Führung der internen Verbindungen. Luxman betrachtet also bereits beim mechanischen Layout, wie das Signal später durch das Gerät laufen wird. Gerade diese Verbindung aus räumlicher Anordnung, Materialeinsatz und elektrischer Konstruktion macht den Blick ins Innere so interessant.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Laufwerkseinheit gehört außerdem ein Staubschutz-Shutter, der den Bereich der Disc-Schublade abschirmt. Das dient dem Schutz der Mechanik und gehört zugleich zu jener Sorgfalt im Bewegungsablauf, die man bei einem solchen Gerät erwartet. Eine CD einzulegen ist schließlich einer der wenigen Momente, in denen man die Arbeit eines Digitalplayers tatsächlich mit den Händen begleitet. Beim D-100 bekommt auch dieser kleine Vorgang seinen angemessenen Stellenwert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Laufwerk liest klassische Audio-CDs und die Stereo-Spur einer SACD. Gerade für eine Sammlung mit aufwendig produzierten Jazz- und Klassikaufnahmen ist das eine schöne Perspektive, ebenso für jene Rockalben, von denen über die Jahre ganz bewusst eine bestimmte Ausgabe gekauft wurde. Bei Hybrid-SACDs lässt sich zwischen CD- und SACD-Schicht wählen. So findet eine gewachsene Sammlung ihren Platz, einschließlich der Veröffentlichungen, die man irgendwann gezielt wegen ihrer Aufnahme oder ihres Masterings gesucht hat. Die eigentliche Wandlung übernehmen zwei ROHM BD34302EKV aus der MUS-IC-Familie. Luxman betreibt sie in einer Dual-Mono-Konfiguration, sodass für den linken und rechten Kanal jeweils ein eigener DAC-Chip arbeitet. Der BD34302EKV gehört zur zweiten Generation von ROHMs anspruchsvoller Wandlerplattform und bringt technische Änderungen mit, für die sich ein genauerer Blick auf die Arbeitsweise eines DACs lohnt. Ein gutes Beispiel ist das weiterentwickelte Data Weighted Averaging, kurz DWA. Innerhalb eines solchen Wandlers müssen viele kleine Schaltelemente zusammenarbeiten, deren reale Eigenschaften durch Fertigungstoleranzen geringfügig voneinander abweichen können. DWA verteilt ihre Nutzung so, dass diese Unterschiede besser ausgeglichen werden und weniger systematische Verzerrungen entstehen. Hier findet die Detailarbeit also bereits innerhalb des Halbleiters statt, an einer Stelle, die auf einem Foto des geöffneten Players kaum spektakulärer aussehen würde als jeder andere kleine schwarze Chip.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn dieser Stelle wird der D-100 CENTENNIAL besonders spannend. Seine analoge Ausgangsstufe verwendet LIFES 1.1, die aktuelle Weiterentwicklung von Luxmans eigener Verstärkerarchitektur. LIFES steht für „Luxman Integrated Feedback Engine System“ und führt den technischen Ansatz der langjährig entwickelten ODNF-Schaltungen weiter. Dass Luxman diese Technologie erstmals in einem Disc-Player einsetzt, zeigt, welchen Stellenwert die analoge Hälfte seiner neuen Spitzenquelle besitzt. Das Grundprinzip lässt sich auch ohne Schaltplan nachvollziehen: Die Schaltung erfasst Abweichungen, die während der Verstärkung entstehen, und nutzt diese für eine gezielte Gegenkopplung zur Fehlerkorrektur. In der Version 1.1 hat Luxman die Eingangsstufe des Differenzverstärkers zur Fehlererkennung parallel aufgebaut, um die Verzerrungen weiter zu reduzieren. Besonders interessant ist daran, wo die Entwicklung ansetzt: Auch die Schaltung, die einen Fehler erkennen soll, muss selbst möglichst präzise arbeiten. Für den D-100 bedeutet das eine vollständig symmetrische, diskret aufgebaute Ausgangsschaltung, in die viel Erfahrung aus Luxmans Verstärkerentwicklung eingeflossen ist. Der Hersteller behandelt den Weg vom DAC zum Analogausgang entsprechend aufwendig. Uns gefällt diese Konsequenz, weil die Qualität einer digitalen Quelle genau hier zu einem sehr analogen Thema wird: Das Signal muss rauscharm, verzerrungsarm und unter den realen Bedingungen einer angeschlossenen Anlage zuverlässig bereitgestellt werden. Dazu passt die Stromversorgung. Luxman verwendet einen CI-Kerntransformator und trennt die Versorgung für linken und rechten Kanal bereits bei der Gleichrichtung. Eigene Regler und insgesamt 40.000 Mikrofarad Siebkapazität bilden ein großzügiges elektrisches Fundament. Dieser Aufwand soll die Schaltungsbereiche stabil versorgen und unerwünschte Wechselwirkungen begrenzen. Für eine Quelle, die auch sehr kleine Signalanteile sorgfältig verarbeiten soll, gehört diese Arbeit an der Versorgung unmittelbar zum eigentlichen Audiokonzept.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSelbst bei den Leiterplatten findet sich eine Besonderheit, die man leicht überlesen könnte. Im Audiobereich kommen sogenannte Peel-Coat-Platinen zum Einsatz, bei denen auf eine dauerhaft verbleibende Lötstoppmaske verzichtet wird. Hinzu kommen interne Leitungen aus sauerstofffreiem Kupfer. Solche Entscheidungen reichen weit in die praktische Ausführung der Schaltung hinein und machen deutlich, wie kleinteilig die Entwicklung auf diesem Niveau wird. Auch das massive Gehäuse steht auf eigens gewählten Füßen: Luxman setzt Isolatoren aus Gusseisen mit einem Dichtegradienten ein, um die Übertragung von Vibrationen und unerwünschte Resonanzen zu begrenzen. Zusammen mit der gekapselten Mechanik ergibt sich eine Konstruktion, bei der die Aufstellung von Anfang an mitgedacht wurde. Ein entsprechend stabiles Rack ist bei einem 25,4 Kilogramm schweren Player ohnehin eine sehr gute Idee. Zur sorgfältigen Wandlung gehört außerdem die zeitliche Genauigkeit. Im D-100 arbeiten zwei neu entwickelte Clock-Schaltungen mit besonders phasenrauscharmen Oszillator-ICs und großen Quarzen. Vereinfacht gesagt geht es darum, die Zeitreferenz für die digitale Verarbeitung und Wandlung möglichst sauber bereitzustellen. Die Art, wie das Eingangssignal angeliefert wird, berücksichtigt Luxman dabei ausdrücklich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür USB übernimmt ein eigener DSP die asynchrone Kommunikation, während an den S\/PDIF-Eingängen ein Digital-Audio-Interface-Receiver, kurz DAIR, die entsprechende Taktaufbereitung übernimmt. Damit bekommt jeder Übertragungsweg eine passende Behandlung. Die Clock-Schaltungen bilden zusammen mit diesen Eingangsstufen eine Architektur, die auf die unterschiedlichen Bedingungen der digitalen Quellen abgestimmt ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine weitere Spezialität verbirgt sich hinter dem zunächst etwas eigenwilligen Namen Bulk Pet. Neben dem üblichen isochronen USB-Audiotransfer unterstützt der D-100 über eine entsprechende Treibersoftware auch diese alternative Übertragungstechnik. Sie verändert die Verteilung der Datenpakete und damit die Verarbeitungslast zwischen Computer und USB-Empfänger. Vier Modi stehen zur Auswahl, die unterschiedliche Kombinationen aus Lastverteilung und Übertragungsmuster verwenden. Die Audiodaten selbst bleiben dabei unverändert. Der Ansatz betrifft die Arbeitsbedingungen der beteiligten Elektronik; der Entwickler verbindet damit das Ziel, die Verarbeitungslast gleichmäßiger zu gestalten und klangliche Einflüsse zu reduzieren. Für jemanden, der seinen Computer gezielt als hochwertige Musikquelle verwendet, ist das eine ungewöhnliche Möglichkeit, verschiedene Betriebsarten im eigenen System auszuprobieren. Im normalen Alltag kann die USB-Verbindung selbstverständlich auch über den konventionellen Übertragungsweg genutzt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls D\/A-Wandler verarbeitet der Luxman über USB PCM bis 768 Kilohertz bei 32 Bit und DSD bis 22,5 Megahertz, entsprechend DSD512. Damit eignet er sich auch für hochauflösende Musikbibliotheken und passende externe Netzwerktransporte. Besonders schlüssig ist beispielsweise die Verbindung mit einem Luxman NT-07, der das Streaming übernimmt, während der D-100 seine Wandler- und Analogsektion zur Verfügung stellt. Die Netzwerkwiedergabe wird auf diese Weise über eine separate Quelle ergänzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDaneben stehen ein koaxialer und zwei optische Digitaleingänge bereit, die PCM bis 192 Kilohertz bei 24 Bit sowie DSD64 über DoP akzeptieren. Dadurch lässt sich die hochwertige Digitalsektion für mehrere passende Quellen verwenden. Für eine Anlage, in der CDs, SACDs und Streaming nebeneinander ihren festen Platz haben, ist genau diese Vielseitigkeit attraktiv: Die sorgfältig entwickelte Ausgangsstufe bleibt für unterschiedliche Wege zur Musik nutzbar. Für die Feinabstimmung bietet der D-100 drei PCM- und zwei DSD-Filtereinstellungen. Solche Filter beeinflussen die Rekonstruktion des analogen Signals und eröffnen unterschiedliche Abstimmungen innerhalb der Wandlung. Wer gerne mit vertrauten Aufnahmen vergleicht, bekommt damit eine überschaubare Auswahl an Möglichkeiten, ohne sich durch ein halbes Dutzend Untermenüs arbeiten zu müssen. Die gewählte Einstellung lässt sich anschließend im Alltag einfach beibehalten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Anschluss an den Verstärker erfolgt über symmetrische XLR-Ausgänge von Neutrik oder Luxmans besonders massiv ausgeführte Cinch-Buchsen. Letztere sitzen mit 22 Millimetern Abstand ausreichend weit auseinander, damit auch größere Stecker vernünftig Platz finden. Ein kleines Detail, das man schätzt, sobald eine hochwertige Verbindung tatsächlich angeschlossen werden soll. Über die Phase-Invert-Funktion lässt sich außerdem die absolute Polarität der analogen Ausgänge umschalten; bei XLR wechselt dabei auch die Zuordnung von Pin 2 und Pin 3 als heißem beziehungsweise kaltem Signalanschluss. Wie weit die technische Auslegung reicht, zeigt sich auch in den angegebenen Messwerten. Luxman nennt für den D-100 einen A-bewerteten Rauschabstand von 125 Dezibel und bei USB-Zuspielung mit 96 Kilohertz einen Gesamtklirrfaktor von 0,0006 Prozent. Das beschreibt die Präzision des fertigen Geräts einschließlich seiner analogen Elektronik. Für uns ist daran besonders interessant, dass der erhebliche konstruktive Aufwand mit einem entsprechend anspruchsvollen messtechnischen Ziel verbunden ist. Musikalisch richtet Luxman den D-100 auf feine dynamische Abstufungen, Klangfarben und eine weit aufgefächerte räumliche Darstellung aus. Dahinter steckt ein Anspruch, den wir bei einer solchen Quelle sehr gut nachvollziehen können. Eine große Orchesteraufnahme soll ihre Spannung vom leisen Beginn bis zum vollen Einsatz behalten, während bei einer einzelnen Stimme die kleinen Veränderungen der Phrasierung ihren Platz bekommen. Gerade diese Bewegungen innerhalb der Musik machen den Unterschied zwischen einer interessanten Aufnahme und einem Abend aus, der einem im Gedächtnis bleibt. Dasselbe gilt für Musik, die mit klassischem Vorführmaterial wenig zu tun hat. Eine gute elektronische Produktion lebt von präzise gesetzten Impulsen, übereinanderliegenden Flächen und der Spannung im Bass; ein rau aufgenommenes Rockalbum besitzt vielleicht gerade durch seine Direktheit einen besonderen Reiz. Eine Spitzenquelle soll solchen unterschiedlichen Aufnahmen gerecht werden und ihre Eigenheiten erhalten. Mit dieser Erwartung würden wir an einen D-100 herangehen und ihn auch vorführen: mit Musik, die seinem zukünftigen Besitzer tatsächlich etwas bedeutet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm täglichen Umgang bleibt der große Luxman erfreulich zugänglich. Das hochauflösende OLED-Display besitzt gegenüber dem D-10X eine um rund 70 Prozent größere Anzeigefläche und informiert über Wiedergabe, Eingangsformat und gewählte Einstellungen. Eine vierfache Zoom-Darstellung verbessert die Ablesbarkeit aus der Hörposition, während vier Dimmstufen und eine automatische Abdunklung die Helligkeit an den Raum anpassen lassen. Gerade abends darf die Anzeige gerne etwas zurücktreten, während die Musik den Raum übernimmt. Die schlanke Aluminium-Fernbedienung mit Ziffernfeld gehört dazu und bietet jenen direkten Zugriff, den man bei einer klassischen Stereoanlage so schnell schätzen lernt. Ein bestimmter Titel ist mit wenigen Tastendrücken gewählt, und für die Wiedergabe einer CD oder SACD braucht es keinen Blick aufs Smartphone. Das besitzt einen ganz eigenen Luxus, wenn der restliche Tag ohnehin schon aus Bildschirmen bestanden hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGestalterisch fügt sich der D-100 CENTENNIAL in Luxmans Spitzenserie rund um die Vorstufe C-10X und die Endstufe M-10X ein. Die starke Front, die bewusst gesetzte Kontur zwischen Frontplatte und Gehäuse sowie das fein abgestimmte Finish geben ihm eine Präsenz, die auch in einem wohnlich eingerichteten Raum funktioniert. Eine solche Anlage darf sichtbar sein. Gerade die Verbindung aus kühlem Metall, präziser Mechanik und einer über viele Jahre gewachsenen Musiksammlung macht ihren Reiz aus. Bei Longtone interessiert uns der D-100 deshalb besonders als Quelle für sorgfältig zusammengestellte Anlagen, in denen Verstärker, Lautsprecher und Raum bereits ein entsprechend hohes Niveau erreichen. Dort lohnt sich die intensive Beschäftigung mit der Quelle, mit ihrer Einbindung und mit den Aufnahmen, die man darüber hören möchte. Das massive Laufwerk, die eigenständige Analogschaltung und die vielseitige Digitalsektion geben einer solchen Vorführung reichlich Substanz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDieses Produkt ist exklusiv nur nach einem Beratungsgespräch bei uns in unserer HiFi-Geschäft erhältlich. 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