{"title":"Onkyo","description":"\u003cp\u003eOnkyo gehört zu den großen Namen der japanischen Audiogeschichte. \u003cspan\u003eBereits 1946 gründete Takeshi Godai in Osaka ein Unternehmen, das sich ganz der Musikwiedergabe verschrieben hatte. Was mit Lautsprechern begann, entwickelte sich über die folgenden Jahrzehnte zu einem der bekanntesten Hersteller von Verstärkern, Receivern und hochwertiger HiFi-Elektronik. \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003eViele Musikliebhaber verbinden Onkyo bis heute mit jener Zeit, als japanische HiFi-Geräte noch ganz selbstverständlich massive Aluminiumfronten, ordentliche Netzteile und eine Vielzahl sinnvoller Anschlüsse besaßen. Die Geräte waren technisch durchdacht, solide konstruiert und vor allem dafür gemacht, über viele Jahre Musik zu spielen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"onkyo-a-50","title":"Onkyo A-50","description":"\u003cp data-pm-slice=\"1 1 []\"\u003e\u003cspan\u003eDer Film ist aus, aber das Stück aus dem Abspann lässt dich nicht los. Du suchst es am Handy, landest beim ganzen Album, und ehe du dich versiehst, war der Film bloß das Vorprogramm. Für solche Abende ist der Onkyo A-50 gebaut. Der Fernseher hängt am selben Verstärker wie der Plattenspieler, und wenn du ein Album streamen willst, spielt es über genau die Lautsprecher, die du dir fürs Musikhören ausgesucht hast. Vor dir steht ein Vollverstärker aus Onkyos Reihe Icon, mit einer fünf Millimeter starken Aluminiumfront, einem großen Lautstärkeregler in der Mitte und einem kleinen Schalter namens Direct. Gerade der kleine Schalter erzählt ziemlich gut, was diesen Onkyo von anderen Streamingverstärkern unterscheidet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eLegst du eine Platte auf und schaltest auf Direct, bleibt das Signal vom Tonabnehmer durch den Verstärker hindurch analog. Bei digitalen Quellen übernimmt weiterhin der eingebaute Wandler, die digitale Klangbearbeitung wird aber auch hier umgangen. Sobald du die Klangregelung oder die digitale Raumkorrektur nutzen willst, nimmt das Analogsignal den anderen Weg und wird dafür mit 24 Bit und 48 kHz gewandelt. Das ist mehr als eine Frage der Einstellung für Bass und Höhen. Du kannst denselben Plattenspieler an derselben Anlage einmal mit durchgehend analogem Signalweg hören und dir ein anderes Mal beim Bass von der Raumkorrektur helfen lassen. Den Weg dazwischen schaltest du vorne am Gerät um, ohne dass hinter dem Regal irgendetwas umgesteckt werden muss.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuch beim Phonoeingang hat Onkyo mitgedacht. Ein Schalter auf der Rückseite passt die eingebaute Phonostufe an MM oder MC an, mit den jeweiligen Abschlussimpedanzen von 47 kΩ und 110 Ω. Ein klassisches Magnetsystem kannst du damit direkt anschließen, und wenn du später auf einen leiseren Tonabnehmer mit beweglicher Spule umsteigst, der zu diesem Abschluss passt, muss dafür keine separate Phonostufe her. Wer bereits eine hat oder einen Plattenspieler mit eingebautem Vorverstärker verwendet, geht einfach in einen der drei analogen Cincheingänge. So kann sich am Plattenspieler über die Jahre einiges ändern, ohne dass du den Verstärker gleich mitwechseln musst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer überzeugendste Grund, Direct auch einmal ausgeschaltet zu lassen, heißt Dirac Live. Wer schon einmal vom Sofa aufgestanden ist und zwei Schritte weiter plötzlich einen ganz anderen Bass gehört hat, kennt das Problem: Das Zimmer spielt mit. Im ungünstigen Fall bleibt eine einzelne Bassnote so lange im Raum hängen, dass man die nächste kaum noch auseinanderhalten kann. Mit dem beiliegenden Mikrofon misst der A-50 die Lautsprecher an mehreren Positionen rund um den Hörplatz ein. Dirac berücksichtigt dabei neben dem Frequenzgang auch die Impulsantwort und berechnet Filter für die Wiedergabe. Die mitgelieferte Lizenz deckt 20 bis 500 Hz ab, also genau den Bereich, in dem sich in vielen Wohnräumen die hartnäckigsten Überhöhungen bemerkbar machen. Eine Lizenz für die Korrektur über das gesamte Frequenzspektrum gibt es optional.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDrei Filterprofile lassen sich speichern, und die Korrektur kann man zum Vergleich ganz abschalten. Wir würden zuerst die Lautsprecher so gut wie möglich aufstellen und danach mit einer vertrauten Aufnahme vergleichen. Wenn sich die einzelnen Töne eines Basslaufs besser verfolgen lassen, ohne dass das Schlagzeug seinen Druck verliert, hat sich das Einmessen gelohnt. Und wenn die Anlage schon ohne Korrektur so spielt, wie du sie haben willst, darf Dirac einfach aus bleiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Endstufe ist klassisch in Class AB aufgebaut. Onkyo setzt auf eine dreistufige Schaltung in invertierter Darlingtonbauweise, die auf hohe Ausgangsströme bei niedrigen Verzerrungen ausgelegt ist. Dazu kommen eigens gefertigte Kondensatoren mit jeweils 10.000 µF und eine Kupferstromschiene im Netzteil. An 8 Ω gibt Onkyo 110 Watt pro Kanal an, gemessen von 20 Hz bis 20 kHz bei 0,07 Prozent Klirr und mit beiden Kanälen in Betrieb. Die 180 Watt pro Kanal an 4 Ω gelten bei 1 kHz und 0,7 Prozent Klirr, ebenfalls mit beiden Kanälen in Betrieb. Zwei unterschiedliche Messungen also, aber genug Substanz, um bei der Lautsprecherwahl über kleine Kompaktboxen hinauszudenken. Die Endstufe gibt ihre Wärme über einen Aluminiumkühlkörper ab und kommt ohne Lüfter aus, was man an einem leisen Abend durchaus zu schätzen weiß.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Digitalteil steckt ein AKM AK4452VN. Spannender als die maximale Abtastrate des Chips ist, was Onkyo hinter den Wandler setzt: eine aus Einzelbauteilen aufgebaute Filterschaltung namens DIDRC. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen sehr hochfrequenter Störanteile zu begrenzen. Treffen zwei solcher Anteile in einer nichtlinearen Schaltung aufeinander, können dabei Differenzfrequenzen entstehen, die bis in den Hörbereich reichen. Onkyo setzt deshalb auf einen analogen Filter, der schnellen Signaländerungen folgen kann. Ein schönes Detail für alle, die bei einem DAC auch wissen wollen, was nach dem Chip passiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Alltag darf das alles wieder in den Hintergrund rücken. Der A-50 hängt per WLAN oder Netzwerkkabel im Heimnetz. Wer Spotify, TIDAL oder Qobuz verwendet, kann den Onkyo direkt aus der jeweiligen App als Abspielgerät auswählen. Wenn du deine Sammlung mit Roon verwaltest, lässt er sich als zertifiziertes Abspielgerät einbinden. Über HDMI ARC kommt der Fernsehton mit einem einzigen Kabel zur Anlage, und bei kompatiblen Fernsehern lässt sich die Lautstärke dank HDMI CEC mit der gewohnten Fernbedienung regeln. Wer CDs hört, kann seinen Spieler je nach Ausgang analog oder digital anschließen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eFürs leise Hören am Abend gibt es neben der Kopfhörerbuchse vorne auch Fidelity IQ. Diese Funktion passt die Klangbalance an die Lautstärke an und kann mit dem beiliegenden Mikrofon auf den Pegel am Hörplatz abgestimmt werden. Den großen Lautstärkeregler hat Onkyo übrigens motorisiert: Wenn du vom Sofa aus mit der Fernbedienung lauter machst, dreht er sich am Gerät mit.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eUnsere Meinung:\u003c\/strong\u003e Der A-50 passt besonders gut, wenn die Anlage im Wohnzimmer jeden Tag etwas anderes können soll, du dir beim Musikhören aber trotzdem die Zeit für eine ganze Plattenseite nimmst. Was uns an ihm gefällt, ist die Wahl, die Onkyo beim Signalweg lässt. Eine gute Platte kann komplett analog laufen, und wenn am Sofa der Bass zu dick wird, hast du mit Dirac ein Werkzeug, das am konkreten Problem ansetzt. Dazu kommen die Leistungsreserven für ein gutes Paar passiver Lautsprecher und eine Bedienung, bei der das Handy ruhig am Tisch liegen bleiben kann. So würden wir heute eine Anlage aufbauen, die ihren Platz im Wohnzimmer auch dann verdient, wenn der Fernseher aus bleibt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Onkyo","offers":[{"title":"Schwarz","offer_id":54633206284635,"sku":null,"price":1299.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Silber","offer_id":54633206317403,"sku":null,"price":1299.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Onkyo-Icon-A-50-BK-Shot2_2000x2000_2eff2068-049c-49c7-ae52-383ebe5ba243.webp?v=1793797971"},{"product_id":"onkyo-p-80","title":"Onkyo P-80","description":"\u003cp data-pm-slice=\"1 1 []\"\u003e\u003cspan\u003eDer P-80 übernimmt die Quellenwahl und die Lautstärke und hat den Netzwerkplayer bereits eingebaut. Das Musiksignal geht von hier mit regelbarem Pegel zur Endstufe oder direkt zu einem Paar Aktivlautsprecher mit passenden Analogeingängen. Dafür stehen dir Cinchausgänge und ein Paar symmetrische Ausgänge in XLR zur Verfügung. Gerade wenn die Endstufe bei den Lautsprechern steht und der P-80 beim Plattenspieler, ist die symmetrische Verbindung interessant: Sie kann Störungen unterdrücken, die sich auf einer längeren Leitung einfangen. Der Nennpegel liegt bei 2 Volt über XLR und bei 1 Volt über Cinch, jeweils bei 220 Ω Ausgangsimpedanz. Die M-80 aus derselben Reihe passt auch im Alltag dazu, weil sie sich über die Steuerspannung von 12 Volt gemeinsam mit der Vorstufe einschalten lässt. Das funktioniert ebenso mit anderen Endstufen, die einen passenden Triggereingang haben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eRichtig interessant wird der Onkyo, wenn du mit der Anlage auch unten herum etwas vorhast. Am P-80 kannst du bis zu zwei aktive Subwoofer anschließen. Im Grundbetrieb bekommen beide dasselbe Basssignal. Der Gewinn liegt in der Aufstellung: An zwei sinnvoll gewählten Positionen regen sie unterschiedliche Raummoden an und können den Bass über mehrere Sitzplätze gleichmäßiger machen. Wenn sie sauber eingebunden sind, hört man sie kaum als eigene Schallquelle heraus. Bei einer guten Aufnahme willst du schließlich hören, wie der Finger die Saite des Kontrabasses loslässt und wie der Ton im Korpus aufblüht, auch wenn er bis in den Bauch reicht. Damit das gelingt, müssen sich die Subwoofer und die Hauptlautsprecher im Bereich der Übergangsfrequenz gut ergänzen, und dafür bringt der P-80 mehr mit als die passenden Buchsen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas beiliegende Mikrofon und Dirac Live sind der Einstieg. Die enthaltene Lizenz korrigiert von 20 bis 500 Hz und setzt damit dort an, wo viele Wohnräume den stärksten Einfluss auf die Wiedergabe haben. Dirac misst an mehreren Positionen rund um den Hörplatz und bezieht neben dem Frequenzgang auch die Impulsantwort ein. Drei Filterprofile lassen sich im Gerät ablegen und mit der unkorrigierten Wiedergabe vergleichen. Wer über 500 Hz hinaus korrigieren möchte, kann die Lizenz auf den gesamten Frequenzbereich erweitern. Für die gezielte Abstimmung der Subwoofer gibt es zusätzlich das optionale Dirac Live Bass Control. Es berechnet unter anderem Pegel, Laufzeiten und Phasenfilter für das Zusammenspiel mit den Hauptlautsprechern. Gerade bei zwei Subs ist das interessant, weil ein Bass, der sich an einem Platz sauber addiert, sich ein Stück weiter teilweise auslöschen kann. Die Position im Raum bleibt entscheidend, aber die Feinarbeit lässt sich mit Messung und Filtern deutlich gezielter angehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Phonostufe sitzt auf einer eigenen Platine, weit vom Netztrafo entfernt. Das ergibt gerade bei MC Sinn, wenn die Musik mit ein paar Zehntel Millivolt am Eingang ankommt und jedes eingefangene Brummen mitverstärkt würde. Der kleine Umschalter hinten wechselt zwischen MM mit 47 kΩ und MC mit 110 Ω. Den Verstärkerzweig für Tonabnehmer mit beweglicher Spule hat Onkyo aus Einzelbauteilen aufgebaut. Bei so einem System lohnt es sich, vorab auf die empfohlene Abschlussimpedanz zu schauen. Passt der Tonabnehmer zur eingebauten Stufe, braucht es für Vinyl kein weiteres Kästchen. Die drei analogen Hochpegeleingänge lassen dir trotzdem Platz für einen externen Phonovorverstärker oder einen Zuspieler, den du lieber über seinen eigenen Wandler hörst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eFür analoge Quellen gibt es vorne den Kippschalter mit der Aufschrift Direct. In dieser Stellung bleibt das Signal vom Phonoeingang oder einem analogen Zuspieler bis zum Ausgang analog. Wer die digitale Einmessung auch für seine Platten nutzen will, kann das tun; dann wird das Signal für die Bearbeitung gewandelt. Bemerkenswert ist, dass Onkyo seine Schaltung namens DIDRC gleich an zwei Stellen einsetzt: im analogen Filter hinter dem AK4452 von AKM und in der Phonostufe. Hochfrequente Störanteile können in nichtlinearen Stufen tiefere Mischprodukte erzeugen, die bis in den Hörbereich reichen. DIDRC ist darauf ausgelegt, sehr schnellen Signaländerungen zu folgen und solche Effekte zu begrenzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Alltag ist der P-80 schnell erklärt. Für ein Album aus Spotify, TIDAL oder Qobuz kannst du den Onkyo direkt aus der jeweiligen App anwählen. Wenn du deine Sammlung mit Roon verwaltest, ist der P-80 als Roon Ready zertifiziert und lässt sich direkt als Abspielgerät einbinden. Die Verbindung zum Heimnetz läuft wahlweise über WLAN oder Ethernet. Über HDMI ARC spielt auch der Fernseher über die Anlage; mit einem kompatiblen Gerät und aktiviertem HDMI CEC geht die Lautstärke weiter über die gewohnte Fernbedienung. Titel und Cover bleiben in der App, auf der Front genügt ein Blick auf die Anzeige für den gewählten Eingang. Und wenn du mit der Fernbedienung lauter machst, dreht der große motorisierte Regler am Gerät mit. Ein kleines Detail, das uns an dieser ziemlich modernen Vorstufe besonders gut gefällt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eUnsere Meinung:\u003c\/strong\u003e Den P-80 würden wir uns besonders dann ansehen, wenn die Lautsprecher und die Endstufe bereits gesetzt sind und die Anlage trotzdem wieder ein gutes Stück interessanter werden soll. Er kann einer vertrauten Kombination Streaming und Fernsehton beibringen, lässt beim Plattenspieler einen durchgehend analogen Weg offen und gibt dir die Werkzeuge, um einen oder zwei Subwoofer sauber einzubinden. Wer mit Aktivlautsprechern neu plant, kommt mit derselben Vorstufe sogar mit sehr wenigen Geräten aus. Uns gefällt daran vor allem, dass du dir über die Jahre aussuchen kannst, wo du ansetzen willst. Und wenn der Bass nach der Einmessung endlich zum Rest der Anlage passt, kann das sehr viel mehr Freude machen als der nächste Karton im Vorzimmer.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Onkyo","offers":[{"title":"Schwarz","offer_id":54633225912667,"sku":null,"price":1499.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Silber","offer_id":54633225945435,"sku":null,"price":1499.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Onkyo-Icon-P-80-BK-Front_2000x2000_01151dbc-541e-4a68-b3e7-cf2215258e7c.webp?v=1793799957"},{"product_id":"onkyo-m-80","title":"Onkyo M-80","description":"\u003cp data-pm-slice=\"1 1 []\"\u003e\u003cspan\u003eAn der Onkyo M-80 kann man der Musik beim Lautwerden zusehen. Solange nur die Stimme im Raum steht, bewegen sich die beiden Zeiger kaum, und wenn die Band wieder einsetzt, gehen sie mit einem Satz nach rechts, obwohl man am Lautstärkeregler gar nichts verändert hat. Das schaut verdammt gut aus, vor allem wenn abends nur noch die bernsteinfarbene Beleuchtung hinter den Skalen leuchtet. Es erzählt aber auch etwas über diese Stereoendstufe: Sie soll den Lautsprechern genau in dem Moment Strom liefern, in dem ihn die Aufnahme verlangt, selbst wenn der Rest des Stücks vergleichsweise leise ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Instrumente zeigen die Ausgangsleistung für den linken und den rechten Kanal an, mit einer auf 8 Ω bezogenen Skala. Technisch steckt dahinter die Spannung an den Lautsprecherklemmen. Steht ein Zeiger im normalen Anzeigebereich bei 10 Watt, entspricht das an einer Last von 8 Ω tatsächlich 10 Watt, während es bei derselben Spannung an einer Last von 4 Ω bereits 20 Watt wären. Bei einem echten Lautsprecher ändert sich die Impedanz mit der Frequenz, deshalb liest man die Anzeige als Orientierung. Für Abende, an denen die Musik leise bleiben soll, gibt es den empfindlicheren Bereich ×10, in dem sich auch bei kleinen Pegeln etwas tut. Die Beleuchtung lässt sich separat ausschalten, und wer lieber ganz ohne Zeigerbewegung hört, kann auch die Anzeige abschalten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eOnkyo baut die M-80 als analoge Endstufe in Class AB und setzt auf eine dreistufige Schaltung in invertierter Darlingtonbauweise. Das Entscheidende daran ist die hohe Stromverstärkung. Jede Seite arbeitet mit zwei parallel geschalteten Paaren bipolarer Leistungstransistoren, sodass sich die Arbeit bei einem kräftigen Impuls auf mehrere Bauteile verteilt. Die Gegenkopplung greift bereits in den einzelnen Stufen, sodass Onkyo weniger Korrektur über den gesamten Verstärkerzug zurückführen muss. Zugleich hält Onkyo die Ausgangsimpedanz niedrig. Das hilft der Endstufe, die Spannung an den Klemmen stabil zu halten, wenn der Lautsprecher ihr je nach Frequenz unterschiedlich viel Strom abverlangt. Wie groß die Box aussieht, sagt darüber übrigens weniger aus, als man im ersten Moment glauben würde.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuch das Netzteil ist darauf ausgelegt, den nötigen Strom kurzfristig bereitzustellen. Zwei eigens für Onkyo gefertigte Siebkondensatoren mit je 10.000 µF puffern die Versorgung, Kupferschienen übernehmen die Stromverteilung. Den Netztrafo hat Onkyo hinter einer Stahlabschirmung untergebracht. Ein Aluminiumkühlkörper gibt die Wärme an die Luft ab, sodass die M-80 ohne Lüfter auskommt. Die fünf Millimeter starke Aluminiumfront und die gerippten Seitenteile passen zum Rest der Konstruktion: Die M-80 wirkt solide, ohne dass Onkyo dafür ein halbes Rack in Anspruch nimmt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eFür beide gleichzeitig betriebenen Kanäle nennt Onkyo 130 Watt pro Kanal an 8 Ω, gemessen von 20 Hz bis 20 kHz bei 0,07 Prozent Klirr. Die 200 Watt pro Kanal an 4 Ω beziehen sich auf 1 kHz bei 0,7 Prozent Klirr. Wie viel Reserve für einen sehr kurzen Impuls da ist, zeigt eine separate Labormessung: Bei einem zehn Millisekunden langen Signal mit 1 kHz wurden an 4 Ω kurzzeitig 469 Watt bei einem Prozent Klirr erreicht. Solche Spitzenwerte sind keine Dauerleistung. Sie machen aber greifbar, weshalb eine Endstufe auch dann Reserven braucht, wenn du gar nicht besonders laut hörst und die Kickdrum trotzdem mit dem ganzen Gewicht ihres Anschlags kommen soll.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin Detail für alle, die gern tiefer in die Schaltung schauen: Onkyo setzt DIDRC bei der M-80 in der Treiberstufe ein, also dort, wo das Signal für die Leistungstransistoren aufbereitet wird. Wenn sich zwei hochfrequente Störanteile in einer nichtlinearen Stufe mischen, können dabei tiefere Frequenzen entstehen, die bis in den Hörbereich reichen. DIDRC soll solche Intermodulationsprodukte begrenzen. Onkyo legt dafür die Treiberstufe auf eine hohe Anstiegsgeschwindigkeit aus, damit sie schnellen Signaländerungen möglichst genau folgen kann.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eHinten wählst du zwischen einem symmetrischen Eingang über XLR und dem klassischen Cincheingang. Du kannst die M-80 mit der Onkyo P-80 kombinieren oder sie an eine andere Vorstufe mit regelbarem Analogausgang hängen, die du bereits gern hörst. Mit dem passenden Triggerausgang schaltet sich die Endstufe über 12 Volt gemeinsam mit der Vorstufe ein und geht mit ihr wieder in den Standby. Die beiden Klemmensätze A und B sind praktisch, wenn du etwa zwischen einem Paar Standlautsprechern und einem zweiten Paar wechseln möchtest, ohne jedes Mal hinter die Anlage zu greifen. Für ein einzeln betriebenes Paar sind 4 bis 16 Ω vorgesehen. Laufen beide Paare gleichzeitig, muss jedes im Bereich von 8 bis 16 Ω liegen, weil beide Paare elektrisch parallel liegen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eUnsere Meinung:\u003c\/strong\u003e Die M-80 ist für uns vor allem dann interessant, wenn du deine Vorstufe magst, den Lautsprechern aber eine eigenständige Endstufe mit Reserven zur Seite stellen willst. Mit der P-80 ergibt sie eine Anlage, die sich vom Sofa aus ganz selbstverständlich bedienen lässt und auf dem Sideboard trotzdem nach HiFi aussieht. Unser Lieblingsdetail ist die empfindlichere Einstellung der Zeiger. Da sitzt du spätabends noch vor einer leise laufenden Platte, und an den kleinen Ausschlägen siehst du, dass in der Musik gerade einiges passiert. Lauter drehen kannst du immer noch.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Onkyo","offers":[{"title":"Schwarz","offer_id":54633660023131,"sku":null,"price":1599.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Silber","offer_id":54633660055899,"sku":null,"price":1599.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Onkyo-Icon-M-80-BK-Front_2000x2000_fcb03dc7-ef0e-4be4-b25d-39663f5a7bd1.webp?v=1793801250"},{"product_id":"onkyo-p-80-m-80-stereo-set","title":"Onkyo P-80 \u0026 M-80 STEREO-SET","description":"\u003cp data-pm-slice=\"1 1 []\"\u003e\u003cspan\u003eEs hat etwas Schönes, wenn dieselbe Anlage am Freitagabend für eine ganze Plattenseite deine volle Aufmerksamkeit bekommt und am Montag einfach mit dem Fernseher angeht. Genau diese Mischung gefällt uns an der \u003cstrong\u003eOnkyo \u003ca href=\"https:\/\/www.longtone.at\/products\/onkyo-p-80\"\u003eP-80\u003c\/a\u003e\u003c\/strong\u003e und \u003ca href=\"https:\/\/www.longtone.at\/products\/onkyo-m-80\"\u003e\u003cstrong\u003eM-80\u003c\/strong\u003e\u003c\/a\u003e. Da steht eine Vorstufe mit einem großen, motorisierten Lautstärkeregler neben einer Endstufe, deren Zeiger vor bernsteinfarben beleuchteten Skalen zur Musik ausschlagen. Zusammen machen die beiden aus einem Paar passiver Lautsprecher eine Anlage, an der der Plattenspieler genauso selbstverständlich seinen Platz hat wie der Fernseher.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie P-80 ist der Teil der Anlage, den du im Alltag bedienst. Hier wählst du die Quelle, stellst die Lautstärke ein und entscheidest, ob du die Raumkorrektur verwenden möchtest. Die M-80 bekommt von ihr ein analoges Signal mit dem bereits eingestellten Pegel und übernimmt den Antrieb der Lautsprecher. Beide Geräte haben ein eigenes Netzteil. Die empfindliche Phonostufe sitzt so in einem anderen Gehäuse als die Leistungselektronik, die beim nächsten Schlag auf die Bassdrum den Lautsprechern Strom liefern muss. Zwischen den beiden Geräten hast du die Wahl zwischen Cinch und symmetrischem XLR. Bei XLR treffen 220 Ω Ausgangsimpedanz an der Vorstufe auf 20 kΩ Eingangsimpedanz an der Endstufe. Die M-80 belastet den Ausgang der P-80 damit nur gering, und gerade wenn die Geräte weiter auseinanderstehen, kann die symmetrische Verbindung helfen, eingefangene Störungen zu unterdrücken.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBei zwei Geräten klingt das alles nach mehr Aufwand, als es beim Benutzen tatsächlich ist. Das kleine Triggerkabel zwischen den beiden überträgt eine Schaltspannung von 12 Volt. Sobald du die P-80 einschaltest, geht auch die M-80 an, und am Ende des Abends wechseln beide gemeinsam in den Standby. Über HDMI ARC kommt der Fernsehton zur Vorstufe, und mit aktiviertem HDMI CEC kannst du bei einem kompatiblen Fernseher die Lautstärke der Anlage mit der gewohnten Fernbedienung regeln. Wenn du danach noch ein Album hören willst, kannst du die Anlage direkt in Spotify, TIDAL oder Qobuz auswählen. Der Netzwerkplayer sitzt bereits in der P-80, kommt per WLAN oder Ethernet ins Heimnetz und lässt sich auch in Roon einbinden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eFür den Plattenspieler hat die P-80 eine eigene Platine, die im Gehäuse weit vom Netztrafo entfernt sitzt. Bei einem leisen Tonabnehmer mit beweglicher Spule kann das Signal am Eingang nur ein paar Zehntel Millivolt betragen. Dafür hat Onkyo den Verstärkerzweig für MC aus Einzelbauteilen aufgebaut. Am Phonoeingang kannst du zwischen 47 kΩ für MM und 110 Ω für MC umschalten. Schaltest du vorne auf Direct, bleibt das Signal von der Phonostufe über die Verbindung zur M-80 bis an die Lautsprecherklemmen analog. Wenn du dieselbe Platte mit digitaler Raumkorrektur hören möchtest, kann die P-80 das Signal dafür wandeln. Gerade bei einer vertrauten Pressung macht es Spaß, sich beides in Ruhe anzuhören und zu entscheiden, was im eigenen Zimmer besser passt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEine technische Idee zieht sich dabei durch beide Gehäuse. Onkyo nennt sie DIDRC und setzt sie in der P-80 sowohl in der Phonostufe als auch im analogen Filter hinter dem Wandler von AKM ein. In der M-80 sitzt sie in der Treiberstufe, die den Leistungstransistoren vorgeschaltet ist. Dahinter steckt der Gedanke, dass sich sehr hochfrequente Störanteile in einer nichtlinearen Schaltung zu tieferen, mitunter hörbaren Frequenzen mischen können. Onkyo setzt deshalb auf eine hohe Anstiegsgeschwindigkeit, damit die Schaltung schnellen Signaländerungen folgen und solche Intermodulationsprodukte begrenzen kann.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWas die M-80 beim Einsatz der ganzen Band mitbringt, lässt sich konkreter beziffern. Onkyo nennt 130 Watt pro Kanal an 8 Ω, gemessen über 20 Hz bis 20 kHz bei 0,07 Prozent Klirr. An 4 Ω sind es 200 Watt pro Kanal bei 1 kHz und 0,7 Prozent Klirr, jeweils mit beiden Kanälen in Betrieb. Die analoge Endstufe arbeitet in Class AB mit einer dreistufigen invertierten Darlingtonschaltung. Pro Kanal teilen sich zwei parallel geschaltete Paare von Leistungstransistoren den Ausgangsstrom, während zwei Siebkondensatoren mit je 10.000 µF im Netzteil die Versorgung puffern. Der Unterschied zwischen durchschnittlichem Hörpegel und dem kurzen Moment, in dem ein Schlagzeug richtig zupackt, ist der Grund, warum uns solche Reserven interessieren. Dafür muss man nicht erst die Nachbarn kennenlernen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eOb der Bass an deinem Hörplatz so ankommt, wie er soll, entscheidet allerdings auch das Zimmer. Mit dem mitgelieferten Mikrofon kannst du die Anlage rund um deinen Hörplatz einmessen. Dirac Live berücksichtigt dabei den Frequenzgang und die Impulsantwort, und die enthaltene Lizenz deckt den Bereich von 20 bis 500 Hz ab. Du kannst bis zu drei Filterprofile ablegen und jederzeit mit ausgeschalteter Korrektur vergleichen. Falls du einen oder zwei aktive Subwoofer ergänzen möchtest, schließt du sie an der P-80 an, während die M-80 weiterhin das Hauptpaar antreibt. Das optionale Dirac Live Bass Control stimmt die Subwoofer über Pegel, Laufzeiten und Filter auf die Hauptlautsprecher ab. Eine Korrektur über 500 Hz hinaus lässt sich ebenfalls per Lizenz ergänzen. Wir würden mit einer guten Aufstellung und der mitgelieferten Korrektur beginnen. Oft hört man schon da, ob der Basslauf mehr Kontur gewinnt und trotzdem noch so viel Gewicht hat, wie man sich wünscht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin Detail geht bei all der Technik fast unter: Die Zeiger der M-80 zeigen die Ausgangsleistung auf einer Skala für 8 Ω an. Im empfindlicheren Bereich ×10 sind auch kleine Ausschläge gut zu sehen. So kannst du auch spätabends sehen, was auf der Aufnahme passiert, wenn es rundherum längst still geworden ist. Und wenn dir an einem Abend selbst das zu viel Licht ist, kannst du die Beleuchtung separat ausschalten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eUnsere Meinung: \u003c\/strong\u003eFür uns ist das ein Set für Leute, die sich ihr Wohnzimmer um ein gutes Paar Lautsprecher herum einrichten könnten und die Anlage trotzdem mit der Fernbedienung vom Fernseher leiser machen wollen. Wir würden Lautsprecher aussuchen, die zum Raum und zum Hörabstand passen, und uns dann die Zeit nehmen, mit und ohne Dirac zu hören. So bekommst du eine Anlage, die du bei Bedarf sehr genau abstimmen kannst und die dich beim Musikhören damit in Ruhe lässt. Und wenn du die Platte doch noch umdrehst, obwohl du schon längst ins Bett wolltest, haben die beiden Onkyos ihren Job gemacht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Onkyo","offers":[{"title":"Platinum","offer_id":54634081878363,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Schwarz","offer_id":54634081911131,"sku":null,"price":3000.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Onkyo-Icon-P-80-and-M-80-silver-stacked-from-angle-beside-turntable_2000x1333_9ca6c4d7-c5ea-4b4d-83fe-f513bd934ec4.webp?v=1793802802"}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/collections\/onkyo-logo-png-transparent.png?v=1793797701","url":"https:\/\/www.longtone.at\/collections\/onkyo.oembed","provider":"Longtone HiFi","version":"1.0","type":"link"}