{"product_id":"luxman-d-03r","title":"Luxman D-03R","description":"\u003cp\u003eDie guten Alben stehen oft schon seit Jahren im Regal. Man kennt das Cover, erinnert sich an die erste gemeinsame Autofahrt mit genau dieser CD und weiß noch immer, welcher Titel damals ständig auf Repeat lief. Der Luxman D-03R gibt dieser Sammlung einen ziemlich schönen Anlass, wieder öfter hervorgeholt zu werden. Er ist ein ausgewachsener CD-Spieler mit moderner Wandlertechnik, einer aufwendig entwickelten analogen Ausgangsstufe und jener zurückhaltenden Eleganz, die japanisches High End so verführerisch machen kann. Schon beim Ansehen entsteht Lust, eine Disc einzulegen. Die fein strukturierte, helle Aluminiumfront, das dunkle OLED-Display und die sauber angeordneten Tasten ergeben ein Gerät, das neben einem guten Verstärker ganz selbstverständlich seinen Platz findet. Mit 13,2 Kilogramm bringt der D-03R dabei eine Substanz mit, die man beim Aufstellen durchaus bemerkt. Viel interessanter ist allerdings, wofür Luxman diesen Aufwand betreibt: für eine stabile Mechanik, eine sorgfältige Stromversorgung und eine Signalverarbeitung, die weit über das reine Auslesen einer Silberscheibe hinausgeht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau diese Verbindung macht ihn reizvoll. Wer heute einen hochwertigen CD-Spieler kauft, hat meistens längst eine Musiksammlung und eine ziemlich genaue Vorstellung davon, warum bestimmte Alben wichtig sind. Vielleicht kommen neue Veröffentlichungen überwiegend über einen Streamingdienst ins Haus, während die Lieblingsaufnahme weiterhin im Regal steht. Der D-03R passt zu einem solchen Alltag, weil er die CD ernst nimmt und sich zugleich als eigenständiger D\/A-Wandler für weitere digitale Quellen verwenden lässt. Damit kann er einen zentralen Platz in einer Anlage übernehmen, in der über die Jahre unterschiedliche Arten des Musikhörens zusammengekommen sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Luxman beginnt die Sorgfalt schon dort, wo sich die Disc dreht. Im D-03R arbeitet ein eigens auf CD-Wiedergabe ausgelegtes Einzellaser-Laufwerk, das auf einer 3,2 Millimeter starken Stahlbasis sitzt und zusammen mit einer oberen Abdeckung eine steife mechanische Einheit bildet. Die Konstruktion soll äußere Vibrationen möglichst wirksam vom Laufwerk fernhalten und ihm definierte Arbeitsbedingungen geben. Auch die asymmetrische Anordnung im Gehäuse ist bewusst gewählt: Das Laufwerk sitzt links, während Digitalverarbeitung und Analogelektronik so platziert werden, dass Signalführung und Gewichtsverteilung zusammenpassen. Gerade eine gewachsene CD-Sammlung verdient diesen Aufwand. Darin stehen oft Aufnahmen, deren besondere Mischung aus Klang, Interpretation und persönlicher Geschichte längst zum eigenen Musikgeschmack gehört. Ein guter Player soll diese Unterschiede erhalten und auch jene feinen Informationen zugänglich machen, die in einem dichten Arrangement leicht untergehen können. Luxman betrachtet dafür das zuverlässige Lesen, die D\/A-Wandlung und die analoge Signalaufbereitung gemeinsam. Diese Arbeit am vollständigen Signalweg finden wir an hochwertiger Quellenelektronik besonders spannend.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Zentrum der Digitalverarbeitung stehen zwei ROHM BD34352EKV, die im Dual-Mono-Betrieb arbeiten. Jeder Kanal erhält damit einen eigenen Wandlerchip. Für eine Stereoquelle ist das ein konsequenter Ansatz, denn die räumliche Darstellung einer Aufnahme lebt auch davon, dass linker und rechter Kanal präzise verarbeitet werden. Die beiden DACs sind dabei in eine vollständige Schaltung eingebunden, deren Stromversorgung, Taktung und analoge Weiterverarbeitung ebenso viel Aufmerksamkeit verdienen wie die Wandler selbst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade an dieser Stelle wird ein CD-Spieler häufig unterschätzt. Auf dem Datenblatt schaut man zuerst auf den DAC, doch am Ausgang benötigt der Verstärker ein sauber aufbereitetes analoges Signal. Luxman setzt dafür eine vollständig symmetrische I\/V-Wandlung ein, die das Stromsignal der DACs in eine Spannung überführt, und ergänzt sie um eine hochwertige niederohmige Pufferstufe. Diese analoge Ausgangssektion ist ein wesentlicher Teil des Geräts und erklärt, weshalb sich die Qualität eines Players kaum sinnvoll auf den Namen seines Wandlerchips reduzieren lässt. Auch im Inneren findet sich die für Luxman typische Aufmerksamkeit für Details. Eigene Bauteile, sorgfältig geführte Leiterbahnen und interne OFC-Verdrahtung gehören zum Aufbau. Darin zeigt sich für uns etwas von jener japanischen HiFi-Kultur, die uns an der Marke fasziniert: Die Sorgfalt reicht bis in Bereiche, die man im täglichen Umgang kaum zu Gesicht bekommt. Eine hochwertige Digitalquelle muss schließlich mit einem realen Verstärkereingang und der Verbindung dorthin zurechtkommen; dafür braucht es eine solide analoge Schaltung, selbst wenn die Musik auf dem Tonträger zunächst als Zahlen vorliegt. Die Stromversorgung folgt demselben Anspruch. Ein großer Netztransformator bildet die Grundlage, während Laufwerk, Digitalteil und Analogsektion jeweils eigene Regelstufen erhalten. Gegenüber dem D-03X hat Luxman die Siebkapazität im Versorgungsbereich der DAC-Schaltung von 3.300 auf 6.600 Mikrofarad verdoppelt. Zusammen mit dem geschirmten, als „Loop-less“ ausgeführten Chassis soll dieser Aufbau Störeinflüsse begrenzen und die einzelnen Bereiche stabil versorgen. Das sind Details, die man von außen kaum sieht, die bei einer ernsthaft entwickelten Quelle aber ihren festen Platz haben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur digitalen Präzision gehört außerdem eine saubere Zeitreferenz. Luxman verwendet ein besonders phasenrauscharmes Masterclock-Modul und Maßnahmen zur Jitter-Reduktion an den Eingängen. Diese Arbeit an der zeitlichen Genauigkeit ergänzt die aufwendige Stromversorgung und Analogtechnik, denn die Wandlung soll unter möglichst kontrollierten Bedingungen stattfinden. Auch hier entsteht die Qualität aus vielen sorgfältig aufeinander abgestimmten Entscheidungen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMusikalisch interessiert uns an einem solchen Konzept vor allem der Zusammenhang. Bei einer guten Soulaufnahme möchte man die Spannung zwischen Stimme, Bass und Schlagzeug verfolgen können, während ein dicht produziertes elektronisches Album auch dann seine Struktur behalten sollte, wenn im unteren Frequenzbereich viel passiert. Ein akustisches Instrument wiederum lebt davon, wie ein Ton entsteht, sich verändert und im Raum ausklingt. Der technische Aufwand des D-03R richtet sich auf eine Wiedergabe, die solchen unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden soll. Das ist für uns ein wesentlich reizvollerer Anspruch als ein spektakulärer Effekt bei immer demselben Vorführstück.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine zweite große Stärke zeigt der Luxman, sobald eine weitere Digitalquelle dazukommt. Über den USB-B-Eingang nimmt er Musik von einem Computer oder einem geeigneten Netzwerktransport entgegen und verarbeitet PCM bis 384 Kilohertz bei 32 Bit sowie DSD bis 22,5 Megahertz. Wer eine hochauflösende Musikbibliothek besitzt, kann damit dieselbe Wandler- und Ausgangssektion nutzen wie für seine CDs. Die Auswahl und Wiedergabe der Dateien übernimmt das angeschlossene Quellgerät. Besonders schlüssig ist die Verbindung mit einem separaten Streamer. Ein Netzwerktransport wie der Luxman NT-07 kann die Musik aus dem Netzwerk bereitstellen, während der D-03R die Wandlung ins Analoge übernimmt. Streaming wird auf diese Weise über die externe Quelle ergänzt. Für eine langfristig aufgebaute Anlage ist das ausgesprochen attraktiv, weil sich die Netzwerktechnik später unabhängig vom CD-Spieler verändern lässt und die vorhandene Digitalsektion weiter genutzt werden kann. Auch über den koaxialen und den optischen Eingang ist der D-03R vielseitig einsetzbar. Beide akzeptieren PCM bis 192 Kilohertz bei 24 Bit sowie DSD64 über DoP. Damit lassen sich passende Digitalquellen in die Anlage einbinden; auch ein Fernseher mit optischem Ausgang kommt infrage, sofern er ein kompatibles Stereo-PCM-Signal ausgibt. Plötzlich ist ein hochwertiger CD-Spieler auch für jene Abende relevant, an denen ein Konzertfilm läuft oder ein neues Album über den Streamer entdeckt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDabei bleibt die Trennung zwischen den Aufgaben angenehm klar. Das Laufwerk kümmert sich um Audio-CDs und MQA-CDs, während hochauflösende Dateien über die Digitaleingänge zugespielt werden. Wer eine SACD-Sammlung besitzt und deren hochauflösende Schicht direkt von Disc hören möchte, benötigt ein entsprechend ausgestattetes SACD-Laufwerk. Für eine große klassische CD-Sammlung mit zusätzlichem Streaming ist die Ausrichtung des D-03R dagegen sehr schlüssig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer sich gerne etwas genauer mit der Abstimmung beschäftigt, findet auch dafür Möglichkeiten. Für PCM stehen bei deaktivierter MQA-Dekodierung zwei Digitalfilter zur Wahl, für DSD ebenfalls zwei Filtereinstellungen. MQA-CDs und entsprechend zugespielte MQA-Dateien kann der Luxman vollständig dekodieren; bei Bedarf lässt sich diese Verarbeitung per Bypass umgehen. Solche Optionen erlauben eine gezielte Beschäftigung mit dem Gerät, ohne dass man sich vor jedem Album durch Einstellungen arbeiten müsste. Den Anschluss an den Verstärker übernimmt wahlweise ein Paar vergoldeter Cinch-Ausgänge oder ein Paar symmetrischer XLR-Ausgänge von Neutrik. Dadurch passt der D-03R sowohl in klassische Stereoanlagen als auch in Ketten mit symmetrischer Signalführung. Ein hochwertiger vorhandener Verstärker lässt sich ebenso einbeziehen wie eine später geplante Vor- und Endstufenkombination. Welche Verbindung sich dafür am besten eignet, stimmen wir gerne auf die konkrete Anlage ab. Zusätzlich sind ein koaxialer und ein optischer Digitalausgang vorhanden, über die sich für die CD-Wiedergabe auch ein externer Wandler einsetzen lässt. Der D-03R bietet damit Spielraum für unterschiedliche Anlagenkonzepte, obwohl gerade seine eigene Kombination aus Laufwerk, DACs und Analogstufe den besonderen Reiz des vollständigen Players ausmacht. Wer ihn analog anschließt, nutzt die gesamte Entwicklungsarbeit, die Luxman in dieses Zusammenspiel gesteckt hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm täglichen Umgang macht sich die Sorgfalt an wesentlich einfacheren Dingen bemerkbar. Das große OLED-Display lässt sich auch mit Abstand gut erfassen, und über die Zoom-Funktion kann die Anzeige vergrößert werden. Vier Dimmstufen und eine automatische Abdunklung helfen dabei, die Helligkeit an den Raum anzupassen. Gerade am Abend ist das ein schönes Detail, wenn man die Beleuchtung reduziert und die Anlage optisch etwas zurücktreten darf. Die mitgelieferte Aluminium-Fernbedienung RD-28 gehört ebenfalls zu jenen Dingen, die den Besitz eines solchen Geräts angenehmer machen. Sie bietet ein Ziffernfeld für die direkte Titelwahl und Zugriff auf Wiedergabe, Eingänge und Anzeigefunktionen. Für die CD-Wiedergabe genügt damit der vertraute Griff zur Fernbedienung, während das Telefon ruhig liegen bleiben kann. Manchmal merkt man erst dabei, wie oft sich zwischen die Entscheidung für ein Album und dessen ersten Ton inzwischen noch eine andere Ablenkung geschoben hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist vielleicht einer der unterschätzten Reize einer guten CD-Anlage. Man wählt ein Album aus, legt es ein und hat anschließend Zeit dafür. Das Booklet liegt neben einem, die Reihenfolge ist diejenige, die zur Veröffentlichung gehört, und nach dem dritten Stück muss niemand entscheiden, was als Nächstes vorgeschlagen werden soll. Gerade mit einer ohnehin vorhandenen Streaminglösung kann diese Art des Hörens wieder erstaunlich attraktiv werden. Beide Zugänge haben ihren Platz, und der D-03R lässt sich in eine Anlage integrieren, die sie ganz selbstverständlich nebeneinander nutzt. Gestalterisch ist ein Luxman-Vollverstärker natürlich ein verlockender Partner. Die helle Front, die Proportionen und die klare Bedienung ergeben gemeinsam eine Anlage, die man gerne offen stehen lässt. Ebenso interessant kann der D-03R in einem bestehenden System sein, in dem ein anderer Verstärker längst seinen festen Platz gefunden hat. Entscheidend bleibt die Kombination mit Lautsprechern, Raum und persönlichem Musikgeschmack. Bei Longtone betrachten wir eine Quelle deshalb immer im Zusammenhang mit der Anlage, in der sie später spielen soll. Wer seine CDs seit Jahrn über einen einfachen älteren Player hört und daneben bereits einen Streamer verwendet, bekommt hier einen besonders nachvollziehbaren Ansatz für den nächsten Schritt: Ein Gerät übernimmt die Disc-Wiedergabe und bietet zugleich seine Wandlertechnik für passende externe Quellen an. Ob das im eigenen System die richtige Investition ist, lässt sich am besten mit vertrauten Aufnahmen beurteilen. Gerade ein Album, dessen Basslauf, Stimme und Schlagzeug man seit Jahren kennt, ist dafür oft wertvoller als die nächste sorgfältig ausgesuchte Messeaufnahme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDieses Produkt ist exklusiv nur nach einem Beratungsgespräch bei uns in unserer HiFi-Geschäft erhältlich. Ein Versand ist leider nicht möglich.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Luxman","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54428828336475,"sku":null,"price":5690.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/gb1.jpg?v=1792506528","url":"https:\/\/www.longtone.at\/products\/luxman-d-03r","provider":"Longtone HiFi","version":"1.0","type":"link"}