{"product_id":"ortofon-2m-bronze","title":"Ortofon 2M Bronze","description":"\u003cp\u003eBeim Ortofon 2M Bronze beginnt jener Bereich, in dem ein Tonabnehmer nicht mehr nur hörbar besser abtastet, sondern die Art verändert, wie man eine vertraute Platte wahrnimmt. Nicht, weil plötzlich überall Details auftauchen, die vorher vollkommen unsichtbar gewesen wären, sondern weil sich die Beziehungen innerhalb der Musik verändern: Instrumente stehen präziser zueinander, der Bass bekommt mehr Struktur, Stimmen lösen sich sauberer aus dem Geschehen und der Raum hinter einer Aufnahme wird nachvollziehbarer. Man hört nicht bloß mehr. Man versteht besser, was auf der Platte passiert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau darin unterscheidet sich das Bronze für uns vom 2M Blue.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Blue ist ein hervorragender Tonabnehmer, unkompliziert, offen, musikalisch und bereits erstaunlich fein. Beim Bronze zieht Ortofon die Schraube aber deutlich weiter an. Der Generator ist aufwendiger aufgebaut, die Spulen verwenden versilberten OFC-Kupferdraht, und ganz vorne arbeitet kein elliptischer Diamant mehr, sondern ein nackter Fine-Line-Schliff. Bronze und Black bilden innerhalb der 2M-Serie deshalb auch eine eigene Gruppe; ihre Nadeln sind untereinander kompatibel, während Red, Blue und Silver auf der anderen Generatorfamilie sitzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Nude Fine Line ist der eigentliche Schlüssel zum Charakter dieses Systems.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSein Profil ist deutlich schlanker als bei einer klassischen elliptischen Nadel. Ortofon gibt Radien von 8\/40 µm an, wodurch der Diamant eine längere und feinere Kontaktfläche mit den Rillenflanken erreicht. Besonders hochfrequente Informationen und sehr kleine Modulationen können dadurch genauer verfolgt werden, gleichzeitig verteilt sich der Kontakt auf eine größere Fläche der Rillenwand. Der Diamant ist dabei direkt mit dem Aluminium-Nadelträger verbunden und nicht auf ein zusätzliches Trägermaterial gesetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf dem Papier klingt das nach Mikroskopie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBeim Hören eher nach Ruhe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze wirkt nicht deshalb präziser, weil es ständig mit Details winkt, sondern weil weniger Dinge ineinanderlaufen. Wenn eine Aufnahme dichter wird, bleibt mehr Ordnung erhalten. Ein Chor besteht länger aus einzelnen Stimmen. Ein Schlagzeug zerfällt nicht in eine diffuse Mischung aus Becken und Hall. Bei einem Klavier lässt sich besser nachvollziehen, wie der Anschlag in den Körper des Instruments übergeht und anschließend im Raum ausschwingt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade in den Höhen ist der Unterschied zum Blue sehr schön zu hören. Becken bekommen nicht einfach mehr Glanz, sondern mehr Struktur. Man hört den Stock, das Metall und anschließend das Ausschwingen, statt nur einen hellen Impuls wahrzunehmen. Zischlaute bleiben sauberer, komplexe Streicherpassagen wirken weniger kompakt, und die letzten Minuten einer Plattenseite verlieren deutlich weniger von ihrer Ordnung, sofern das System wirklich sauber justiert wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze gehört für uns deshalb auch zu jener Sorte Tonabnehmer, die schlechte Justage nicht besonders charmant verzeiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Fine-Line-Schliff möchte korrekt in der Rille stehen. Überhang, Kröpfung, Auflagekraft, Antiskating und Tonarmhöhe verdienen hier etwas Aufmerksamkeit, denn genau die größere Kontaktfläche, die bei korrekter Einstellung so viel Information aus der Rille holen kann, reagiert auch sensibler darauf, wenn der Diamant geometrisch danebenliegt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eOrtofon empfiehlt eine Auflagekraft von 1,5 Gramm und erlaubt einen Bereich von 1,4 bis 1,7 Gramm. Die dynamische Compliance beträgt 22 µm\/mN, das klassische 2M Bronze wiegt 7,2 Gramm und eignet sich damit für eine große Zahl mittelschwerer Tonarme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWir würden dabei grundsätzlich bei den 1,5 Gramm beginnen und erst dann weitersehen, wenn der konkrete Tonarm oder die Plattensammlung einen guten Grund dafür liefert. Mehr Auflagekraft ist nicht automatisch mehr Kontrolle, weniger Auflagekraft nicht automatisch mehr Feinheit. Bei einem Tonabnehmer dieser Klasse ist eine saubere Grundeinstellung deutlich sinnvoller als das berühmte letzte Zehntel Gramm nach Gefühl.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIst das Bronze richtig eingestellt, besitzt es eine sehr eigene Mischung aus Präzision und Körper.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs klingt nicht weich und will auch kein künstliches Analoggefühl erzeugen. Wer unter „Vinylklang“ vor allem Wärme, Rundung und etwas freundliche Unschärfe versteht, wird mit anderen Systemen möglicherweise glücklicher. Das 2M Bronze nimmt die Platte ziemlich ernst. Es arbeitet schnell, neutral und klar, besitzt dabei aber genug Substanz im Grundton und Bass, dass Musik nicht in eine technische Demonstration zerfällt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade diese Balance wird seit Jahren sehr unterschiedlich, aber bemerkenswert konsistent beschrieben. STEREO hob den offenen Mittelton, den kräftigen Bass und die saubere räumliche Ordnung hervor, während LowBeats das Bronze gegenüber den anderen 2M-Modellen als etwas schlanker, direkter und besonders feindynamisch beschrieb. What Hi-Fi wiederum empfand genau diese analytische Seite als stärker ausgeprägt und etwas zurückhaltender im emotionalen Zugriff. Das ist interessant, weil es ziemlich gut zeigt, was für ein Tonabnehmer das Bronze ist: kein Schönfärber, sondern ein System, dessen Reiz stark darin liegt, wie präzise und kontrolliert es eine Platte lesen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür uns ist das allerdings keineswegs gleichbedeutend mit emotionslos.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Gegenteil: Wenn eine Aufnahme eine gute Stimme enthält, wird genau die zusätzliche Präzision plötzlich emotional interessant. Man hört stärker, wie nah jemand am Mikrofon steht, wie sich eine Stimme beim Einatmen verändert, wie ein Raum nach einem Satz kurz stehen bleibt. Ein Basslauf hat nicht nur Tonhöhe und Pegel, sondern Geschwindigkeit und Textur. Bei einer Akustikgitarre wird der Unterschied zwischen Saite, Anschlag und Korpus klarer.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze erzeugt Emotion also nicht durch Wärme.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs lässt mehr von dem durch, was sie ursprünglich erzeugt hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas funktioniert besonders gut bei gut aufgenommenen Platten, bedeutet aber nicht, dass man plötzlich ausschließlich audiophile Pressungen kaufen muss. Wir halten ohnehin wenig von Anlagen, die einem irgendwann vorschreiben, welche Musik noch akzeptabel ist. Das 2M Bronze kann Rock, elektronische Musik, Jazz, Soul oder Metal genauso spielen wie die obligatorische kleine Jazzbesetzung mit sensationell aufgenommenem Besen auf der Snare.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAllerdings ist es ehrlicher als ein Red oder Blue.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine harte Pressung bleibt hart. Eine überzogene Höhenmischung wird nicht plötzlich samtig. Ein verrauschtes Second-Hand-Album behält seine Geschichte. Gleichzeitig kann gerade der Fine-Line-Schliff interessant sein, weil er die Rillenflanke auf einer anderen Fläche abtastet als viele einfachere sphärische oder elliptische Nadeln. Bei gebrauchten Platten kann das im Einzelfall bedeuten, dass Bereiche der Rille gelesen werden, die von früheren Nadeln weniger stark beansprucht wurden. Wunder sollte man daraus nicht konstruieren, aber eine gepflegte Platte und ein sauberer Diamant zahlen sich beim Bronze sehr deutlich aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausgangsspannung liegt bei kräftigen 5 mV, weshalb das Bronze trotz seines ambitionierten Anspruchs ein völlig unkompliziertes Moving-Magnet-System bleibt. Es braucht keine MC-Verstärkung und keinen Übertrager, sondern läuft an einer guten MM-Phonostufe mit 47 kOhm Abschluss und einer empfohlenen Kapazität von 150 bis 300 pF. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau diese Kombination finden wir ausgesprochen attraktiv.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan bekommt einen Tonabnehmer, der schon sehr weit in eine hochwertige Analogkette hineinreichen kann, ohne sich mit den typischen Begleiterscheinungen eines Low-Output-MC beschäftigen zu müssen. Kein winziges Ausgangssignal, keine extrem hohe Verstärkung, keine Diskussion darüber, ob 100 oder 220 Ohm Abschluss gerade besser passen. Das Bronze steckt mechanisch viel Aufwand in die Abtastung, bleibt elektrisch aber unkompliziert genug, dass eine sehr große Auswahl guter Phonostufen infrage kommt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd eine gute Phonostufe lohnt sich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAm einfachen integrierten MM-Eingang kann das Bronze natürlich spielen, aber ab einem gewissen Punkt beginnt man, einen Teil seines Potenzials liegenzulassen. Je sauberer die Phonostufe arbeitet und je besser sie Rauschen, Übersteuerungsreserve und Kapazität im Griff hat, desto deutlicher wird diese Kombination aus Ruhe und Feinzeichnung, für die man das Bronze eigentlich kauft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eÄhnlich verhält es sich mit dem Plattenspieler.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze kann einen guten Mittelklasse-Plattenspieler deutlich nach vorne bringen, aber irgendwann sollte auch das Laufwerk genug Ruhe und der Tonarm genug Präzision besitzen, damit der Fine-Line-Schliff seine Arbeit machen kann. Auf einem sauber eingestellten Rega, Pro-Ject, Technics, Linn oder vergleichbaren Laufwerk wird schnell deutlich, dass man hier nicht mehr nur einen besseren Ersatz für ein Werkssystem montiert, sondern einen Tonabnehmer, der ernsthaft zeigen kann, was das Laufwerk darunter macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür Rega-Tonarme bietet Ortofon deshalb auch das flachere 2MR Bronze an. Es verwendet denselben grundlegenden Fine-Line-Ansatz und die entsprechende Bronze-Technik, sitzt aber in einem niedrigeren Gehäuse, damit die Geometrie von flach bauenden Tonarmen ohne zusätzliche Höhenanpassung besser getroffen werden kann. Das 2MR Bronze wiegt 6 Gramm und arbeitet ebenfalls mit 1,5 Gramm empfohlener Auflagekraft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDaneben existieren die üblichen Varianten für unterschiedliche Montagekonzepte, darunter die Premounted-Version für SME-kompatible Wechselheadshells sowie die Verso-Ausführung für Headshells, bei denen nur eine Montage von unten möglich ist. Gerade bei älteren oder klassisch aufgebauten Plattenspielern ist das praktisch, weil man das Bronze nicht in eine einzige mechanische Welt zwingt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSehr schön ist auch der weitere Upgrade-Weg.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer beim Bronze angekommen ist und irgendwann noch mehr aus der Rille holen möchte, kann auf die 2M-Black-Nadel mit Nude-Shibata-Diamant wechseln. Ortofon bezeichnet diese ausdrücklich als Upgrade für das Bronze; Bronze, Black und Black LVB 250 bilden innerhalb der Serie eine kompatible Familie. Man muss also nicht zwangsläufig den kompletten Tonabnehmerkörper austauschen, wenn später der Wunsch nach noch höherer Abtastpräzision entsteht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas ist besonders sinnvoll, weil der Bronze-Generator bereits deutlich hochwertiger angelegt ist als jener der Red\/Blue-Gruppe. Die versilberten OFC-Spulen und Split-Pole-Pins bilden eine Basis, auf der auch die feineren Nadeleinschübe funktionieren. Damit ist das Bronze nicht nur ein Produkt zwischen Blue und Black, sondern gewissermaßen der Einstieg in die obere Hälfte der 2M-Familie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ersatznadel selbst ist separat erhältlich, und Ortofon nennt bei entsprechender Pflege bis zu etwa 1000 Stunden mögliche Spielzeit ohne nennenswerte Leistungseinbußen. Diese Angabe setzt natürlich saubere Platten, eine korrekte Auflagekraft und eine regelmäßige Pflege des Diamanten voraus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGerade beim Bronze würden wir den Zustand der Platten nicht völlig ignorieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Fine-Line-Diamant liest sehr präzise, und er liest deshalb auch das, was sich im Laufe der Jahre in einer Rille angesammelt hat. Eine vernünftige Plattenwäsche ist hier keine audiophile Folklore, sondern schlicht eine gute Idee. Das Ergebnis ist weniger Nebengeräusch, eine sauberere Nadel und eine Abtastung, bei der sich der Diamant mit Musik beschäftigen darf statt mit zwanzig Jahre altem Staub und Resten irgendwelcher dubiosen Reinigungsflüssigkeiten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch deshalb ist das Bronze ein schöner Tonabnehmer für Menschen, die mit Vinyl inzwischen etwas weiter gekommen sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMan hat vielleicht schon erlebt, was ein besserer Plattenspieler verändert, besitzt eine brauchbare Phonostufe und weiß, dass eine halbe Stunde für eine korrekte Justage besser investiert ist als dieselbe Zeit in Diskussionen über exotische Matten aus einem seltenen Baum aus Nordjapan.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze belohnt diese Sorgfalt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht mit Effekten, sondern mit Klarheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Kanaltrennung liegt bei 26 dB bei 1 kHz, der angegebene Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz ist mit +2\/0 dB sehr eng toleriert, und Ortofon gibt eine Abtastfähigkeit von 80 µm bei 315 Hz an. Das sind Werte, die gut zu dem passen, was man beim Hören erlebt: eine stabile Mitte, sauber getrennte Instrumente und ein System, das auch bei anspruchsvolleren Passagen nicht schnell die Übersicht verliert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTrotzdem würden wir das Bronze nicht nur wegen seiner Messwerte kaufen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDafür gibt es Tabellen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer eigentliche Grund ist dieser Moment, in dem man eine Platte auflegt, die man seit Jahren kennt, und plötzlich merkt, dass im Hintergrund eines Stücks noch ein kleiner Raum existiert, dass die Bassdrum weniger fett, dafür wesentlich echter wirkt oder dass eine Stimme eine rauere Textur besitzt, als man bisher wahrgenommen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht jedes Album wird dadurch neu erfunden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAber sehr viele werden interessanter.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd genau das ist vielleicht die schönste Form eines Upgrades.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Ortofon 2M Bronze macht die Anlage nicht demonstrativ spektakulärer, sondern lässt sie erwachsener wirken. Der Klang wird geordneter, feiner und im besten Sinn weniger mechanisch. Der Fine-Line-Schliff tastet tiefer in die Struktur einer Aufnahme hinein, ohne dass das System ständig beweisen muss, wie viele Details es gefunden hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Bronze kann durchaus analytisch sein, wenn die restliche Anlage ebenfalls in diese Richtung spielt. Mit einer gut abgestimmten Kette bekommt man dafür eine ausgesprochen spannende Mischung aus Präzision, Geschwindigkeit und tonaler Balance. Wir würden es deshalb lieber mit Elektronik und Lautsprechern kombinieren, die Farbe und musikalischen Fluss beherrschen, als eine komplette Anlage auf maximale Schärfe zu trimmen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDenn Auflösung allein macht noch keine gute Anlage.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie wird erst interessant, wenn man danach länger hören möchte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnsere Meinung\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Ortofon 2M Bronze ist für uns der Punkt innerhalb der klassischen 2M-Serie, an dem das Thema ernsthaft wird. Das Blue ist ein hervorragender Allrounder und für sehr viele Anlagen bereits völlig ausreichend, das Bronze geht aber klar weiter: Der Nude-Fine-Line-Diamant liest die Rille präziser, der Generator mit versilbertem OFC-Spulendraht ist hochwertiger aufgebaut und die gesamte Wiedergabe gewinnt an Ordnung, räumlicher Genauigkeit und feindynamischer Differenzierung. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs ist kein Tonabnehmer, den wir jemandem empfehlen würden, der einfach nur einen möglichst warmen und verzeihenden Vinylklang sucht. Dafür besitzt das Bronze zu viel Präzision und zu wenig Interesse daran, eine schlechte Aufnahme hübscher zu machen, als sie ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer dagegen einen guten Plattenspieler besitzt und wissen möchte, wie viel Information in einer sauber geschnittenen Rille tatsächlich steckt, bekommt hier einen der spannendsten MM-Tonabnehmer seiner Klasse.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnd vielleicht ist genau das seine Stärke: Man kann mit dem 2M Bronze sehr tief ins Thema Vinyl einsteigen, ohne dass aus Musikhören ein Laborversuch wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Technik ist aufwendig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBeim Hören bleibt davon im Idealfall nur mehr Musik übrig.\u003c\/p\u003e","brand":"Ortofon","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54113271611739,"sku":null,"price":399.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/Ortofon_2M_Bronze_Tilt_Left_01.webp?v=1789739162","url":"https:\/\/www.longtone.at\/products\/ortofon-2m-bronze","provider":"Longtone HiFi","version":"1.0","type":"link"}