{"product_id":"soulnote-d-1-ver-2","title":"Soulnote D-1 Ver.2","description":"\u003cp data-start=\"103\" data-end=\"773\"\u003eDer Soulnote D-1 Ver. 2 ist kein DAC für Menschen, die Musik bloß ordentlich digitalisieren und anschließend korrekt wieder ausgespielt haben wollen. Er ist für jene gebaut, die bei einem Wandler nicht zuerst an Auflösung denken, sondern an Spannung. An Raum. An diesen elektrischen, fast körperlichen Moment, wenn eine Aufnahme plötzlich nicht mehr aus einem Gerät kommt, sondern im Raum zu leben beginnt. Genau das ist die Haltung dieses Soulnote. Er will nicht geschniegelt, geschniegelt und geschniegelt noch etwas sauberer klingen. Er will frei klingen. Schnell. Direkt. Aufgeladen. Und gerade deshalb ist er so gefährlich gut. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"775\" data-end=\"1599\"\u003eSoulnote baut den D-1 Ver. 2 als konsequent diskreten, rückkopplungsfreien D\/A-Wandler mit Technologien, die direkt aus den größeren Modellen und sogar aus der Referenz-Phonostufe E-3 stammen. Die analoge Ausgangsstufe arbeitet mit der „New Type-R Circuit“, die für den D\/A-Betrieb optimiert wurde, während die I\/V-Wandlung als Widerstands-I\/V-Schaltung umgesetzt ist, ebenfalls mit dem klaren Ziel, die Analogsektion vollständig non-NFB, also ohne globale Gegenkopplung, zu realisieren. Dazu kommt ein links\/rechts-getrennter Einsatz des ES9038PRO-DAC-Chips. Das ist keine Technik um der Technik willen. Es ist ein klares Statement: maximale Kontrolle über das Ausgangssignal, ohne jene Nervosität oder Künstlichkeit, die viele Digitalgeräte trotz aller Detailfülle nie ganz loswerden. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1601\" data-end=\"2216\"\u003eUnd genau dort beginnt seine eigentliche Verführung. Der D-1 Ver. 2 klingt nicht wie ein DAC, der Musik in kleine perfekte Schubladen sortiert. Er klingt eher wie ein Gerät, das der Musik ihre natürliche Beweglichkeit zurückgibt. Seine Wiedergabe ist nicht steril glatt, sondern offen und atmend. Stimmen stehen plastischer im Raum, Ausschwingvorgänge wirken weniger abgeschnitten, Impulse haben mehr Zug und mehr innere Spannung. Dieser Soulnote hat nichts von jener polierten Digitalästhetik, die auf Messen kurzfristig beeindruckt, auf Dauer aber seelenlos wird. Er spielt nicht geschniegelt. Er spielt lebendig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2218\" data-end=\"2870\"\u003eEin wesentlicher Teil davon ist Soulnotes bewusste Entscheidung, den D-1 Ver. 2 nahezu analogfilterlos auszulegen. Offiziell spricht Soulnote davon, das analoge Tiefpassfilter fast vollständig eliminiert zu haben, um jene organische und vitale Wiedergabe zu ermöglichen, die man sonst eher mit sehr direkten NOS-Konzepten verbindet. Diese Wirkung soll laut Hersteller auch bei DSD erhalten bleiben. Das ist hochinteressant, weil viele DACs genau an dieser Stelle ihre Energie verlieren: Sie werden sauberer, aber auch zahmer. Der D-1 Ver. 2 geht den entgegengesetzten Weg. Er will nicht glätten, sondern freigeben. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2872\" data-end=\"3699\"\u003eBesonders spannend ist deshalb der NOS-Modus. Neben einem konventionellen FIR-Oversampling-Modus bietet der D-1 Ver. 2 einen NOS-Betrieb, also Non-Oversampling, den Soulnote ausdrücklich als digitale Entsprechung der eigenen non-NFB-Philosophie beschreibt. Im NOS-Modus entfallen laut Soulnote die typischen Pre- und Post-Echos, die bei FIR-Interpolation im Impulsverhalten auftreten. Soulnote argumentiert, dass gerade diese künstlichen Vor- und Nachschwinger die zeitliche Eindeutigkeit eines Signals verwischen können. Im NOS-Modus soll genau diese Ambivalenz verschwinden, wodurch Musik natürlicher, realistischer und zeitlich glaubwürdiger wahrgenommen wird. Das ist kein kleines Gimmick-Menü für Nerds. Das ist eine klangliche Grundsatzfrage. Und Soulnote beantwortet sie sehr mutig. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"3701\" data-end=\"4310\"\u003eIn Hörsprache übersetzt heißt das: Der D-1 Ver. 2 hat dieses seltene Talent, Zeit nicht zu verwischen. Eine Snare hat nicht nur Attacke, sondern Richtung. Ein Klavieranschlag hat nicht nur Körper, sondern Impuls. Hallräume wirken nicht bloß groß, sondern tief. Es geht weniger um „mehr Details“ als um mehr Wahrheit in der Abfolge von Ereignissen. Genau deshalb wirkt dieser DAC so sinnlich. Nicht, weil er warm färbt oder romantisiert, sondern weil er Musik die Spannung zwischen den Tönen lässt. Er ist nicht süß. Er ist erotisch im eigentlichen Sinn: voller Energie, voller Bewegung, voller feiner Reibung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"4312\" data-end=\"5216\"\u003eDas Netzteil ist dabei ganz offensichtlich kein Nebenschauplatz, sondern ein tragender Teil des Klangs. Soulnote setzt auf einen großen 260-VA-Ringkerntransformator und beschreibt die Versorgung ausdrücklich als „Power amplifier class non-NFB power supply“. Für die non-NFB-Diskretstufen liegt eine ungewöhnlich hohe Versorgungsspannung von ±43 Volt an, die laut Soulnote eine Wiedergabe ermöglichen soll, die gleichzeitig fein in der Raumdarstellung und voller Energie ist. Ergänzt wird das durch acht separate Versorgungstypen mit Soulnotes eigenen schnellen diskreten Reglern für linke und rechte Kanäle, Analog- und Digitalsektionen, Quarze, USB, Logik und S\/PDIF-Empfang. Solche Angaben sind nicht bloß Datenblatt-Schmuck. Sie erklären ziemlich gut, warum der D-1 Ver. 2 nicht nach digitalem Rechenzentrum klingt, sondern nach kontrollierter elektrischer Kraft. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5218\" data-end=\"5894\"\u003eAuch die Anschlussseite ist ernsthaft und ohne Spielerei gedacht. Der D-1 Ver. 2 bietet USB Type-B, zwei koaxiale S\/PDIF-Eingänge und AES\/EBU. Ausgangsseitig stehen symmetrisch XLR und unsymmetrisch Cinch zur Verfügung. Über USB verarbeitet er PCM bis 768 kHz und DSD bis 22,6 MHz, über Coax und AES\/EBU PCM bis 192 kHz sowie DSD64 via DoP. Die Ausgangsspannung liegt bei kräftigen 5,8 Vrms symmetrisch und 2,9 Vrms unsymmetrisch. Gerade die hohe symmetrische Ausgangsspannung macht ihn zu einem sehr selbstbewussten Partner für hochwertige Vor- und Vollverstärker. Dieser DAC schickt kein schüchternes Signal auf die Reise. Er tritt auf. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"5896\" data-end=\"6478\"\u003eTechnisch bleibt der D-1 Ver. 2 dabei bemerkenswert breitbandig. Soulnote gibt einen Frequenzbereich von 2 Hz bis 120 kHz bei +0\/–1 dB an, ein Signal-Rausch-Verhältnis von 110 dB sowie 0,08 % Gesamtklirr. Der analoge Filter ist als eindimensional passiv ausgeführt. Diese Werte lesen sich nicht nach überzüchteter Digitalakrobatik, sondern nach einem Gerät, das nicht auf spektakuläre Messwert-Show, sondern auf eine bestimmte Form von klanglicher Direktheit und Energie abgestimmt wurde. Genau das spürt man auch in seiner ganzen Konstruktion. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"6480\" data-end=\"7267\"\u003eSehr Soulnote ist auch der mechanische Aufbau. Der D-1 Ver. 2 verwendet eine Drei-Punkt-Abstützung, bei der ein Fuß direkt unter dem Transformator sitzt. Soulnote spricht hier von „direct mechanical grounding“, also direkter mechanischer Erdung, damit Transformatorvibrationen gezielt aus dem Chassis abgeleitet werden und jene Unschärfe verschwindet, die durch Gehäusedämpfung und gespeicherte Vibrationen entstehen kann. Das ist keine dekorative Exzentrik. Es ist wieder dieses typisch japanische, kompromisslose Denken: Wenn Klang durch Mechanik verschmiert wird, muss die Mechanik anders gedacht werden. Auch deshalb wirkt der D-1 Ver. 2 nicht geschniegelt luxuriös, sondern konzentriert. Ernst. Wach. Wie ein Gerät, das nichts verschlafen will. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"7269\" data-end=\"7795\"\u003eOptisch ist er genau so, wie ein Soulnote sein sollte. Premium Silver oder Premium Black, klare Flächen, keinerlei modischer Zierrat, keine übertriebene Show. Er sieht nicht aus wie ein Accessoire. Eher wie ein präzises Werkzeug für Menschen, die Schönheit nicht mit Dekoration verwechseln, sondern mit Haltung. Und gerade darin liegt seine Erotik. Der D-1 Ver. 2 posiert nicht. Er spannt Präsenz auf. Er steht im Rack wie etwas, das nicht gefallen muss, weil es längst weiß, was es kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"7269\" data-end=\"7795\"\u003e\u003cstrong\u003eDieses Produkt ist exklusiv nur nach einem Beratungsgespräch bei uns in unserer HiFi-Geschäft erhältlich. Ein Versand ist leider nicht möglich.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Soulnote","offers":[{"title":"Schwarz","offer_id":52917742109019,"sku":null,"price":4490.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Silber","offer_id":52917742141787,"sku":null,"price":4490.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0843\/6934\/2811\/files\/csm_d-1-ver2_silver_front-cover_3049f8c4c4.jpg?v=1777972472","url":"https:\/\/www.longtone.at\/products\/soulnote-d-1-ver-2","provider":"Longtone HiFi","version":"1.0","type":"link"}