Jetzt neu bei uns: Cambridge Audio
Lukas LinekAb sofort gibt’s bei Longtone HiFi Cambridge Audio. Und ja: das passt erstaunlich gut zusammen, obwohl Cambridge nicht aus Glasgow kommt und auch kein „Heritage“-Logo aus dem Jahr 1973 spazieren trägt.
Cambridge Audio ist eine britische Marke, die schon sehr lange genau das macht, worauf wir im Alltag stehen: Musik nicht als Feature-Liste behandeln, sondern als Ziel. Gegründet wurde Cambridge Audio 1968 in Cambridge, damals noch ziemlich klassisch britisch: junge Ingenieure, Garage, der Anspruch, es besser zu machen als der Rest. Ihr erstes ikonisches Produkt war ein Verstärker namens P40, der in der Firmengeschichte bis heute als Startschuss für „Great British Sound“ gilt.
Zum Start führen wir zwei Geräte, die zwei sehr unterschiedliche Lebensrealitäten bedienen, aber denselben Kern haben: unkompliziert gute Musik, ohne dass man dafür ein Technikstudium nachholen muss.
Da wäre zuerst die „Soundbar“, die eigentlich keine Soundbar sein will: der Cambridge Audio Evo One. Cambridge nennt ihn einen All-in-One Wireless Streaming Speaker, wir nennen ihn die Lösung für Menschen, die beim Wort Soundbar innerlich schon abschalten, aber trotzdem wollen, dass Netflix-Dialoge verständlich sind und Musik wieder Spaß macht. Evo One hängt per HDMI eARC am TV, ist für Filme und Games gedacht und bringt zusätzlich Streaming und klassische Eingänge so mit, dass er nicht nur hübsch unter dem Fernseher steht, sondern wirklich als Hauptanlage funktionieren kann.
Das Spannende am Evo One ist, dass er die übliche „Wohnzimmer-Realität“ ernst nimmt. Nicht jeder will zwei Lautsprecher auf Ständern, Kabelwege planen und sich dann erklären lassen, warum das Sofa jetzt leider in der falschen Akustik-Zone steht. Der Evo One kann per App eine Raumoptimierung nutzen, damit das Ergebnis im echten Raum nicht nach Prospekt klingt, sondern nach Musik. In Tests wird er genau dafür gelobt: ein ernstzunehmendes, hochwertiges One-Box-System, das in der Premiumliga mitspielt, ohne dabei zur Design-Skulptur mit Bedienungsstrafe zu werden.
Der zweite Startpunkt ist der Evo 150. Wenn der Evo One die elegante „Ich will’s schön, einfach, gut“-Antwort ist, dann ist der Evo 150 die „Okay, jetzt reden wir ernsthaft“-Antwort. Das ist ein Streaming-Vollverstärker mit Cambridge’ StreamMagic-Plattform, 150 Watt pro Kanal, Hypex NCORE Class-D-Endstufe, ESS-Sabre DAC, HDMI eARC und sogar einer Moving-Magnet-Phonostufe für Plattenspieler. Das Gerät ist nicht als HiFi-Schrein gedacht, sondern als Schaltzentrale: Streaming, TV, Vinyl, digitale Quellen, analog, alles drin, aber optisch so aufgeräumt, dass man es auch in einer schönen Wohnung stehen lassen kann, ohne dass es nach Gerätefriedhof aussieht.
Warum Cambridge gut zu Longtone passt, obwohl wir bei „britisch“ oft zuerst an Linn und Naim denken? Weil Cambridge denselben Reflex hat wie wir: Klang wird nach Gehör abgestimmt, nicht nach Marketing. Cambridge formuliert das selbst ziemlich klar: Technik ist Mittel zum Zweck, am Ende zählt das Erlebnis, nicht die Messwert-Poesie. Genau diese Haltung ist es, die uns an der Marke reizt. Es geht um Musikalität, Timing, Drive. Um Geräte, die nicht „beeindruckend“ klingen wollen, sondern richtig.
Was können sich unsere Kund/innen erwarten? Erstens: Lösungen, die schnell im Alltag landen. Evo One ist ein „ein Gerät, fertig“-Ansatz, aber ohne den üblichen Kompromiss-Sound. Evo 150 ist „eine Komponente, alles drin“, aber mit genug Substanz, um daraus eine echte Anlage zu bauen, die mitwachsen darf. Zweitens: Design, das erwachsen wirkt, ohne alt zu sein. Cambridge bekommt diesen Spagat gut hin: modern, aber nicht modisch. Drittens: Bedienung, die nicht nach Bestrafung schmeckt. StreamMagic ist seit Jahren eine der stabileren Plattformen in dieser Liga und sitzt nicht nur im Evo 150, sondern ist ein Kernstück der Cambridge-Welt.
Und weil Cambridge gerade sichtbar Lust auf „modern living“ hat, ist das auch als Marke gerade spannend. Anfang 2026 hat Cambridge auf der CES mit der neuen L/R-Serie erstmals aktive Streaming-Lautsprecher-Systeme vorgestellt, also genau das Segment, das viele jüngere Kund/innen wollen: weniger Kisten, weniger Kabel, trotzdem Stereo und ernsthaftes HiFi. Das ist kein Teil unseres Startpakets, aber es zeigt, wohin Cambridge denkt: gute Lösungen für heutige Wohnsituationen, ohne die Musik auf dem Weg dorthin zu verlieren.
Cambridge Audio ist für uns die Art von „Verjüngung“, die nicht nach Jugendwahn aussieht. Kein Krawall, kein Trend-Geschrei, sondern moderne, wohnraumfreundliche Geräte, die sich auf das konzentrieren, was zählt: dass man abends Musik aufdreht und plötzlich wieder merkt, warum man das alles überhaupt macht.