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Atlas Hyper Streaming

Atlas Hyper Streaming

Normaler Preis €245,83 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €245,83 EUR
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Das Atlas Hyper Streaming ist das Ethernet Kabel für den Moment, in dem man akzeptiert, dass ein Router mit Schaltnetzteil und ein paar billige Patchkabel nicht automatisch „HiFi Netzwerk“ bedeuten. Ja, Ethernet ist robust und hat Fehlerkorrektur. Und trotzdem kann die Qualität der Leitung hörbar werden, weil Störungen und Reflektionen die Empfängerseite stärker arbeiten lassen, und diese Korrekturarbeit wiederum hochfrequentes Nebenrauschen ins Gerät trägt. Genau da setzt Atlas mit dem Hyper an, ohne so zu tun, als wäre es Magie. 

Im Unterschied zu den einfacheren Streaming Kabeln der Serie ist das Hyper als CAT6A konformes, geschirmtes Hochgeschwindigkeitskabel ausgelegt, speziell optimiert für konsistente Signalübertragung in Audio Streaming Anwendungen. Der Aufbau ist solid core OFC, also ein Vollkernleiter aus sauerstofffreiem Kupfer, kombiniert mit einem stabilen PEF Dielektrikum. PEF ist in der Praxis genau das, was man bei hochwertigen Netzwerkkabeln sehen will, weil es elektrisch stabil ist und sich sehr gut kontrollieren lässt, statt als kleine Antenne durchs Rack zu funken.

Der entscheidende Schritt beim Hyper ist die Schirmung. Atlas führt es als S FTP Konstruktion, also einzeln geschirmte, paarweise verdrillte Leiter plus Gesamtschirm. Dadurch sinken Übersprechen und Einstreuungen, gerade in Setups mit Switch, NAS, Router, TV und dem üblichen Kabelsalat in unmittelbarer Nähe. Nominal wird das Hyper mit 500 MHz Bandbreite angegeben, bei einem Außendurchmesser von rund 8,2 mm und einem schwarzen Stofffinish, das sich deutlich wertiger anfühlt als die üblichen Plastikstrippen und im Rack nicht sofort einen Knick bekommt, nur weil man es einmal böse anschaut.

Ein Detail, das bei Atlas nicht nur Deko ist, sind die geschirmten Stecker. Die polycarbonat geschirmten RJ45 Stecker sind darauf ausgelegt, Störanteile an der Kontaktstelle niedrig zu halten, damit die Korrekturschaltungen im Empfänger weniger Arbeit haben. Übersetzt in Höralltag heißt das oft weniger Körnigkeit, mehr Ruhe im Hintergrund, stabilere Abbildung und ein Timing, das sich einfach natürlicher anfühlt, statt leicht nervös zu wirken. Das ist kein „mehr Bass Knopf“, sondern Aufräumarbeit.

Am sinnvollsten sitzt das Hyper dort, wo es wirklich zählt: als letzte Verbindung zum Streamer, also vom Switch zum Streamer oder vom Musikserver Switch zum Streamer. Gerade diese letzte Strecke entscheidet oft darüber, wie viel Netzwerk Unruhe sich in die Streaming Quelle hineinmogelt. Und wenn man schon ein ordentliches System betreibt, ist es ehrlich gesagt etwas absurd, ausgerechnet hier auf das Gratis Kabel aus der Router Schachtel zu vertrauen.


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