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Atlas Mavros USB A-B Grun

Atlas Mavros USB A-B Grun

Normaler Preis €727,06 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €727,06 EUR
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Das Atlas Mavros USB A-B Grun gehört zu jener seltenen Sorte USB-Kabel, bei der man sofort spürt, dass es nicht aus der Computerwelt stammt, sondern aus der analogen Denkschule eines HiFi-Herstellers. Es wurde von Atlas Cables in Schottland als echtes High-End-USB-Audiokabel entwickelt, mit einem klaren Ziel: die Verbindung zwischen Server, Computer oder Streamer und DAC so sauber zu gestalten, dass nicht das Kabel, sondern der Wandler den Klang bestimmt. Herzstück sind hochreine OCC-Kupferleiter für Daten und Versorgung, eingebettet in ein verlustarmes, aufgeschäumtes PEF-Dielektrikum. Diese Kombination sorgt für hohe Bandbreite, sehr geringe Verluste und einen zeitstabilen Datenfluss, wie er für moderne, hochauflösende DACs notwendig ist.

Der Aufbau des Mavros ist bewusst aufwändig. Die Leiter sind als Multicore-Konstruktion ausgeführt, bei der Daten- und Versorgungsleitungen jeweils optimiert geführt und mit innovativer Schirmung umgeben sind. Um den empfindlichen differentiellen Datenpfad vor Störungen zu schützen, setzt Atlas auf eine doppelte Abschirmung aus 100-prozentiger Alu-Mylar-Folie und einem dicht geflochtenen OFC-Schirm von bis zu 90 Prozent Bedeckung. Dadurch werden hochfrequente Einstreuungen aus Router, Schaltnetzteilen und Computern weitgehend ferngehalten, und die charakteristische Impedanz bleibt über die gesamte Kabellänge stabil. Die gemessenen Werte unterstreichen den Anspruch: eine Kapazität von rund 48,86 pF pro Meter, eine Induktivität von 0,756 µH pro Meter und ein Serienwiderstand von 0,859 Ohm pro Meter, verpackt in ein schlankes Kabel mit 8,6 mm Außendurchmesser und schwarzem Gewebemantel.

Besonders charakteristisch ist das Grun Coherent Ground System. Statt Störungen und hochfrequente Störanteile im Kabel selbst zu belassen, erhält das Mavros USB A-B Grun einen zusätzlichen Anschluss, über den unerwünschtes „Rauschen“ gezielt auf eine definierte externe Masse abgeleitet wird. Dieses Rauschen ist meist nicht als klassisches Brummen hörbar, beeinflusst aber die Taktgenauigkeit und die Fehlerkorrektur im DAC und damit die wahrgenommene Klangtreue und den Dynamikumfang. Indem das Grun-System diese Störenergie zu einem separaten Erdpunkt führt – etwa auf das Gehäuse oder die Erdungsklemme des Verstärkers bzw. über einen Grun-Netzadapter – können die internen Schaltkreise des DAC deutlich ruhiger arbeiten. Die Folge ist ein hörbarer Rückgang von „digitaler Härte“, weniger Jitter-Artefakte und eine gelassene, klarere Wiedergabe.

Die Steckverbinder des Mavros USB A-B Grun sind ebenso konsequent ausgelegt. Atlas nutzt hochwertig gefertigte USB-A- und USB-B-Stecker mit vollflächiger Abschirmung, goldbeschichteten Kontakten und lötfreier „cold-weld“-Konfektion, um zusätzliche Übergangswiderstände und Materialbrüche im Signalpfad zu vermeiden. Die mechanische Stabilität sorgt dafür, dass das Kabel auch nach vielen Steckzyklen zuverlässig kontaktiert, während die Schirmung über Stecker und Grun-Anschluss einheitlich fortgeführt wird. Damit bleibt die Übertragungscharakteristik des Kabels vom Leiter bis in den USB-Port des Geräts hinein konsistent und beherrschbar.

Im Höralltag macht sich das Mavros USB A-B Grun weniger durch spektakuläre Effekte als durch Aufräumarbeit bemerkbar. Der Hintergrund wirkt dunkler, Stimmen stehen stabiler im Raum, feine Rauminformationen und Ausklingvorgänge werden klarer gezeichnet. Gerade im oberen Mittel- und Hochtonbereich verschwindet viel von jener subtilen Rauigkeit, die man oft erst bemerkt, wenn sie weg ist. Der Bass gewinnt an Kontur und Antritt, ohne künstlich aufgebläht zu wirken, und das gesamte Timing wirkt entspannter und zugleich präziser. In Kombination mit hochwertigen DACs und Streaminglösungen – etwa von Linn, Naim, Innuos, Chord oder NAD – ist das Mavros USB A-B Grun damit ein verbindender Baustein, der die tatsächliche Qualität der Quelle erst vollständig hörbar macht.

Gleichzeitig bleibt das Kabel praxisnah. Der Mantel ist flexibel genug für enge Racks, die Längen sind so gewählt, dass man keine unnötigen „Antennenmeter“ in der Anlage liegen hat, und der Grun-Anschluss lässt sich je nach Setup entweder unauffällig am Verstärkergehäuse oder über einen entsprechenden Adapter am Netzblock anschließen. Die Optik bleibt zurückhaltend: schwarzer Stoffmantel, dezente Hardware, ein Kabel, das sich optisch dem System unterordnet und lieber akustisch auffällt.

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