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Bluesound Pulse Mini
Bluesound Pulse Mini
Der Bluesound PULSE MINI ist die Art Lautsprecher, die man empfiehlt, wenn jemand „richtig gute Musik“ will, aber (noch) keine Lust auf ein komplettes HiFi-Setup mit Verstärker, Boxen, Kabeln und Stellplatzplanung hat. Er ist ein kompakter, aktiver Stereo-Streaming-Lautsprecher, der in kleineren bis mittleren Räumen erstaunlich erwachsen spielt, dabei aber im Alltag so unkompliziert bleibt, dass man ihn einfach benutzt, statt ständig an ihm herumzudoktern.
Klanglich ist der MINI keine „Mono-Box im hübschen Gehäuse“, sondern wirklich als Stereo-Lautsprecher gedacht. Innen arbeiten zwei 4"-Tieftöner und zwei 0,75"-Hochtöner, angetrieben von insgesamt 100 Watt Systemleistung. Das ist genau die Größe, die Stimmen körperhaft und präsent wirken lässt, ohne dass der Lautsprecher gleich nach „großem Gerät“ aussehen muss. Besonders angenehm ist, dass der MINI nicht nur auf den Sweet Spot am Sofa schielt: Bluesound spricht von neu gestalteten Tweeters für einen breiteren Hörbereich, sodass Musik auch dann stimmig bleibt, wenn man sich im Raum bewegt.
Wenn man anfängt, auf solche Dinge zu achten, merkt man schnell: Bass ist nicht nur „viel oder wenig“, sondern „kontrolliert oder schwammig“. Bluesound setzt beim MINI auf eine Dual-Acoustic-Chamber-Konstruktion und einen recht aufwändigen DSP-Ansatz, um aus dem kompakten Volumen eine erstaunlich große, stabile Wiedergabe herauszuholen. In Daten gegossen gibt Bluesound für den MINI eine Frequenzantwort von 50 Hz bis 20 kHz (±1,5 dB) an, mit -10 dB bei 40 Hz. In der Praxis heißt das: Für Pop, Jazz, Singer-Songwriter, elektronischere Sachen und „normales“ Wohnzimmerhören kommt schon sehr viel Fundament aus dem Gerät. Wenn du in einem großen Raum oder mit sehr basslastiger Musik unterwegs bist, ist das eher ein Thema der Raumgröße als der Mini-Klasse. (Und genau deshalb gibt’s bei Bluesound im Ökosystem auch passende Erweiterungen, wenn man später mehr Tiefgang will.)
Der eigentliche Charme beginnt beim Streaming: Der PULSE MINI hängt sich ins BluOS-System, also Bluesounds Streaming- und Multiroom-Plattform. Du steuerst ihn mit der BluOS-App, und dort steckt praktisch alles drin, was man im Alltag wirklich verwendet: Streamingdienste, Internetradio, Podcasts, deine eigene Musiksammlung im Netzwerk, Playlists und Presets. Wenn du lieber aus deiner gewohnten App heraus startest, ist das ebenfalls elegant gelöst: AirPlay 2, Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect und Roon Ready werden direkt unterstützt. Das ist besonders angenehm, weil du nicht „eine App für alles“ erzwingen musst, aber trotzdem ein sauberes, stabil laufendes System bekommst.
Sehr stark ist auch Bluetooth, und zwar nicht als Notlösung, sondern als echte Option. Der MINI unterstützt Two-Way Bluetooth, also empfangen und senden, und dazu aptX HD für bessere Qualität, wenn das Quellgerät und der Empfänger mitspielen. Das ist im Alltag Gold wert: schnell Musik vom Handy schicken, oder spätabends die Musik vom MINI an Bluetooth-Kopfhörer weitergeben, ohne dass man die komplette Streaming-Logik neu erfinden muss.
Einsteiger/innen freuen sich meistens über die „echten“ Anschlüsse, weil das Gerät dadurch nicht nur ein Streaming-Speaker bleibt. Der PULSE MINI hat einen kombinierten Eingang (Toslink optisch oder 3,5 mm analog), was ihn perfekt macht, um zum Beispiel einen Fernseher optisch anzuschließen oder eine einfache analoge Quelle einzubinden. Dazu kommt ein kabelgebundener Kopfhörerausgang (3,5 mm) und ein USB-A Anschluss für Musik von einem Stick oder einer USB-Platte. Netzwerk geht entweder per Gigabit-Ethernet oder über dual-band Wi-Fi 5, also stabil genug auch in „normal schwierigen“ Wohnsituationen.
Das Thema Hi-Res ist beim MINI nicht nur Marketing. Bluesound nennt als unterstützte Hi-Res-Formate unter anderem FLAC, WAV, AIFF und MQA, und die Plattform verarbeitet native Samplingraten von 32 bis 192 kHz bei 16 bis 24 Bit. Wenn du damit nichts anfangen willst: völlig okay. Der Vorteil zeigt sich trotzdem, weil BluOS sauber mit Daten umgeht und die Wiedergabe nicht „nach Komprimierung“ klingt, wenn Quelle und Netzwerk passen.
Multiroom und „Wachsen dürfen“ sind beim MINI ein großer Teil der Idee. Du kannst ihn mit anderen Bluesound-Playern gruppieren und in mehreren Räumen synchron spielen lassen, oder du nimmst zwei PULSE MINI und machst daraus ein echtes Stereo-Paar mit klarer Links/Rechts-Abbildung. Gerade Stereo-Pairing ist der Schritt, bei dem viele zum ersten Mal hören, wie stark sich Bühne, Ortung und „Luft“ verbessern, wenn links und rechts wirklich getrennt arbeiten.
Bei Aufstellung und Bedienung bleibt es simpel und übersichtlich. Oben gibt es einfache Touch-Bedienelemente, vorne einen IR-Sensor, und wer es klassisch mag, kann den MINI auch mit der optionalen Bluesound RC1 Fernbedienung steuern. In der Praxis gilt: ein stabiler Platz, nicht komplett eingezwängt, und ein bisschen Luft nach hinten tut meistens gut. Wenn du ihn näher an die Wand stellst, bekommst du meist mehr Fundament, freier aufgestellt wirkt er oft offener und räumlicher. Das Schöne ist: Der MINI reagiert auf solche Basics hörbar, ohne dass man gleich akustische Esoterik betreiben muss.
Auch die Größe passt genau in das Segment „viel Klang auf wenig Fläche“. Bluesound gibt 335 × 172 × 155 mm an, das Gewicht liegt bei 3,6 kg. Im Lieferumfang sind unter anderem ein Toslink-auf-3,5-mm-Adapter und ein Ethernet-Kabel dabei, also alles, was man für den schnellen Start wirklich brauchen kann.

Bluesound Pulse Mini

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