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Melco HA N1AH60/2 (Fundgrube)

Melco HA N1AH60/2 (Fundgrube)

Normaler Preis €1.100,00 EUR
Normaler Preis €2.699,00 EUR Verkaufspreis €1.100,00 EUR
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern.

Zustand: B | Verpackung: keine OVP | Zubehör: nicht vollständig

Der Melco HA N1A H60 2 ist kein normales NAS, das zufällig auch Musik kann. Es ist eine bewusst als HiFi Quelle entwickelte Musikbibliothek, gebaut in Japan mit dem Fokus auf Ruhe, Datenintegrität und möglichst wenig digitalem Beifang. Das merkt man schon daran, dass Melco nicht einfach „USB Ports“ verbaut, sondern Anschlüsse mit klarer Aufgabe trennt: Netzwerk für Verwaltung, ein eigener Player Anschluss für den Streamer, eigene Buchsen für Backup und Erweiterung, und ein dedizierter USB DAC Ausgang, der nur für den Wandler gedacht ist. Genau diese Trennung ist in der Praxis Gold wert, weil sie Störungen dort hält, wo sie hingehören: weg von der Musikwiedergabe.

Im Inneren arbeiten zwei selektierte 3,5 Zoll Festplatten mit je 3 TB, also insgesamt 6 TB Musikplatz. Melco setzt dabei auf leise Laufwerke, mechanische Entkopplung und eine lüfterlose Konstruktion, damit das Gerät nicht wie ein Server klingt, sondern wie ein Quellgerät. Das Gehäuse ist in klassischem Full Size Format gebaut, mit Aluminiumfront und stabilem Chassis, und bleibt trotzdem wohnzimmertauglich. Maße und Gewicht liegen bei rund 436 mal 70 mal 352 Millimeter und etwa 7 Kilogramm, also genau die Art Komponente, die man ernst nimmt, ohne dass sie den Raum dominiert.

Der zentrale Punkt beim N1A ist der Player Port. Damit kann man einen Netzwerkstreamer direkt an den Melco hängen, ohne dass der Musikdatenstrom erst durch den üblichen Router und sein kleines Feuerwerk an Störungen muss. Alternativ nutzt man den USB DAC Ausgang und spielt direkt in einen externen DAC oder in einen Verstärker mit USB Eingang. Beide Wege sind sinnvoll, je nach Kette. Der Melco ist dabei sowohl Server als auch Player, was im Alltag angenehm ist: eine zentrale Musikbibliothek, und je nach Setup entweder als reiner Datenlieferant oder als direkte Quelle.

Softwareseitig bringt der N1A einen für Melco optimierten Twonky Mediaserver mit und unterstützt auch MinimServer, wenn man tiefer in Bibliothekslogik und Metadaten einsteigen will. Das ist genau die Art „Komfort“, die man im HiFi Bereich tatsächlich spürt: stabile UPnP Wiedergabe, saubere Bibliotheksstruktur, und eine Lösung, die nicht nach jedem Update neue Launen entwickelt. Melco spricht bei diesem Modell außerdem von Schutzmechanismen bei Stromausfällen, sodass keine USV Pflicht ist, und von sehr kurzen Start und Stopp Zeiten, was es im Alltag deutlich weniger nervig macht als klassische IT Speicher.

Auch beim Thema Formate ist der Melco erfreulich unkompliziert. Als Server unterstützt er gängige Bibliotheksformate wie DSF, DFF, FLAC, WAV, ALAC, AIFF, AAC, MP3, WMA, OGG und LPCM, und als Player ebenfalls die relevanten Audiophile Formate inklusive DSD. Die unterstützten Samplingraten reichen je nach Modus bis 384 kHz bei PCM und bis 11,3 MHz bei DSD, mit 16 bis 32 Bit bei PCM und 1 Bit bei DSD. Das ist mehr als genug, um eine ernsthafte Download Sammlung abzudecken, ohne sich in Formatgymnastik zu verlieren.

Sehr charmant ist die Import Logik. Musik kommt klassisch per Netzwerk, per USB Speichermedium oder per USB Laufwerk hinein. Wer CDs rippen will, hängt einfach ein USB CD Laufwerk an, idealerweise ein hochwertiges wie das Melco D100, wobei laut Melco auch andere USB Laufwerke funktionieren. Der Melco kann dabei die Bibliothek selbst füttern, inklusive Metadatenunterstützung, und bleibt damit eine echte „Zentrale“ statt nur Speicherplatz.

Unser Exemplar stammt aus der Longtone Fundgrube, also ein Einzelstück aus Vorführung oder Inzahlungnahme. Technisch von uns geprüft, sauber laufend und bereit für viele Jahre Musikdienst. Je nach Vorgeschichte kann es leichte optische Gebrauchsspuren geben, klanglich und funktional ist das aber genau die Art Komponente, die man kauft, um Ruhe in die digitale Kette zu bringen und danach endlich wieder Musik zu hören, statt Netzwerkprobleme zu diskutieren.

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