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Soulnote A-1 Ver.2

Soulnote A-1 Ver.2

Normaler Preis €4.490,00 EUR
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Der Soulnote A-1 Ver. 2 ist ein Vollverstärker für Menschen, die Musik nicht bloß sauber, sondern lebendig hören wollen. Es gibt Geräte, die imponieren mit Datenblatt, Gewicht und Autorität. Und es gibt Geräte wie diesen Soulnote, die einen anderen, viel gefährlicheren Weg gehen: Sie machen Musik unmittelbar. Schneller. Freier. Körperlicher. Der A-1 Ver. 2 ist kein Verstärker, der sich zwischen Aufnahme und Hörer/in stellt. Er versucht genau das Gegenteil. Soulnote baut ihn als bewusst einfach gehaltenen, voll diskreten Non-NFB-Verstärker, also ohne globale Gegenkopplung, mit dem klaren Ziel, Frische, Energie und die natürliche Spannung eines Signals nicht glattzubügeln.

Gerade deshalb wirkt der A-1 Ver. 2 schon im ersten Moment so besonders. Auf dem Papier liefert er 40 Watt pro Kanal an 8 Ohm und 80 Watt an 4 Ohm. Das klingt zunächst vernünftig, nicht protzig. In der Praxis ist dieser Verstärker aber ganz offensichtlich nicht auf Effekthascherei gezüchtet, sondern auf Antritt, Reaktionsgeschwindigkeit und Kontrolle. Soulnote kombiniert eine Single-Push-Pull-Ausgangsstufe mit einer vierstufigen Darlington-Konfiguration auf Basis von hochleistungsfähigen TO-3P-Transistoren. Das Ergebnis soll laut Hersteller genau jene Mischung aus Kraft und Klarheit bringen, die den Klang nicht verschmiert, sondern aufspannt.

Und genau da beginnt seine eigentliche Verführung. Der A-1 Ver. 2 klingt nicht wie ein Verstärker, der Musik ordnet, katalogisiert und geschniegelt in Reih und Glied stellt. Er klingt eher wie ein Verstärker, der einen Raum öffnet. Stimmen treten plastischer hervor, Instrumente haben mehr Luft um sich, und das rhythmische Innenleben einer Aufnahme bekommt diese leicht nervöse, hochlebendige Spannung, die große Musikwiedergabe so unwiderstehlich macht. Soulnote selbst spricht von „freshness of the musical signal“ und einer dreidimensional klar hervortretenden Klangbühne. Das ist ausnahmsweise keine Prospekt-Poesie ohne Substanz, denn die gesamte Architektur dieses Verstärkers zielt genau darauf.

Ein großer Teil dieser Magie liegt in der Lautstärkeregelung. Soulnote verwendet hier keinen beliebigen Standardregler, sondern ein relaisgeschaltetes, symmetrisches Attenuator-System. Für Anfänger/innen heißt das ganz einfach: Auch bei niedrigen Lautstärken bleibt der Klang sauber, fokussiert und stabil. Genau das ist im Alltag enorm viel wert, weil die meisten Menschen nicht permanent in Konzertlautstärke hören. Wenn ein Verstärker leise schön bleibt, ist das oft ein besseres Qualitätszeichen als rohe Gewalt. Soulnote hebt hier ausdrücklich die bessere Qualität bei kleinen Pegeln und die dreidimensionale Klarheit der Abbildung hervor. Im Handbuch wird zudem erklärt, dass die Lautstärke in 36 Schritten geregelt wird und das leichte Relaisgeräusch beim Verstellen ganz normal ist.

Sehr Soulnote ist auch das Netzteil. Statt auf schwerfällige Sattheit setzt der A-1 Ver. 2 auf ein schnelles, diskret aufgebautes Non-NFB-Netzteil mit einem nicht vergossenen Ringkerntransformator. Soulnote betont, dass die Sekundärspannung bewusst begrenzt wurde, um die Stromlieferfähigkeit zu erhöhen. Übersetzt in Hörsprache heißt das: weniger träge Gemütlichkeit, mehr Reaktionsfreude. Dieser Verstärker will Musik nicht beschweren, sondern treiben. Nicht aufblasen, sondern entzünden. Das ist genau jene Art von Klangästhetik, die Soulnote so besonders macht und die man lieben wird, wenn man Musikalität lieber als Spannung denn als bloße Wärme versteht.

Auch mechanisch denkt der A-1 Ver. 2 anders als viele Mitbewerber. Soulnote setzt auf eine direkte mechanische Erdung mit einem Spike-Fuß unter dem Schwerpunkt des Transformators, um schädliche Vibrationen gezielt abzuleiten. Dazu kommt ein symmetrisch aufgebautes Chassis, das Steifigkeit und Resonanzverhalten kontrollieren soll, ohne den Klang totzudämpfen. Das klingt nach Ingenieursdetail, ist klanglich aber hochrelevant. Denn es verrät viel über die Grundhaltung dieses Geräts: Hier will niemand ein steriles Laborinstrument bauen. Hier will jemand, dass Musik lebt, ohne unsauber zu werden. Im Handbuch weist Soulnote sogar ausdrücklich darauf hin, dass die mitgelieferten Spike-Füße die Fokussierung und die seitliche Abbildung weiter schärfen können.

Trotz all dieser audiophilen Haltung bleibt der A-1 Ver. 2 erstaunlich zugänglich. Er ist ein klassischer Vollverstärker, kein Mysterium. Er bietet symmetrische und unsymmetrische Eingänge, Lautsprecheranschlüsse für Boxen ab 4 Ohm und wird mit Fernbedienung, Netzkabel und Spikes ausgeliefert. Wichtig ist nur, dass man ihn mit Lautsprechern kombiniert, die seine Qualitäten auch wirklich zeigen dürfen. Er ist kein Gerät für grobe Effekte oder für Menschen, die alles mit maximalem Druck erschlagen wollen. Aber er ist ein wunderbarer Verstärker für hochwertige, musikalische Lautsprecher, bei denen Schnelligkeit, Offenheit und Ausdruck wichtiger sind als reines Muskelspiel. Die offiziellen Daten nennen 2 Hz bis 200 kHz Frequenzgang, 110 dB Signal-Rausch-Abstand sowie 10 kg Gewicht bei 430 × 109 × 418 mm.

Und dann ist da noch diese ganz eigene Soulnote-Schönheit. Der A-1 Ver. 2 sieht nicht geschniegelt luxuriös aus, sondern ernst, konzentriert und ein wenig stolz. Premium Silver oder Premium Black, klare Linien, keine modische Ablenkung. Ein Gerät, das nicht geschniegelt um Aufmerksamkeit bittet, sondern still voraussetzt, dass man zuhört. Genau das macht ihn so sexy. Nicht, weil er posiert, sondern weil er Haltung hat. Weil er nicht geschniegelt gefallen will, sondern musikalisch verführt.

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