Custom Install
Custom Install & HiFi Projektbegleitung in Wien – von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage
Eine wirklich gute Audioinstallation beginnt nicht mit der Frage, welcher Lautsprecher gerade Testsieger ist. Sie beginnt mit dem Raum.
Mit einem Grundriss, einer Baustelle, einem Gespräch über Architektur und Einrichtung, vielleicht mit einem noch vollkommen leeren Wohnzimmer und der Frage, wie dort später Musik gehört werden soll. Manchmal liegt bereits ein fertiger Plan vom Architekturbüro auf dem Tisch, manchmal steht der Rohbau, manchmal geht es um die Sanierung einer Wiener Altbauwohnung und manchmal um ein bestehendes Haus, in dem endlich eine technisch saubere Multiroom-Lösung entstehen soll.
Genau an diesem Punkt beginnt unsere Arbeit.
Longtone HiFi begleitet Custom-Install-Projekte von der ersten Idee über die Planung und Besichtigung vor Ort bis zur Auswahl der Komponenten, Abstimmung mit den beteiligten Gewerken, Installation, Einrichtung und abschließenden Inbetriebnahme. Dabei kann es um einen einzigen hochwertigen Hörraum gehen, um diskrete Einbaulautsprecher im Wohnbereich, um Musik in mehreren Räumen, die Integration von Fernseher und Streaming oder um eine komplette Audio-Lösung für ein Haus oder eine Wohnung.
Wir haben über die Jahre zahlreiche Anlagen und Installationen umgesetzt und wissen deshalb, dass zwei Projekte, die auf einem Grundriss beinahe gleich aussehen, in der Realität vollkommen unterschiedliche Anforderungen stellen können. Custom Install ist für uns keine Produktkategorie, die man aus einem Katalog bestellt. Es ist Projektarbeit.
Und gute Projektarbeit braucht Zeit, Gespräche und vor allem einen Blick auf die Situation vor Ort.
Was verstehen wir bei Longtone HiFi unter Custom Install?
Custom Install bedeutet zunächst einmal eine individuell geplante Audioinstallation, die sich an der Immobilie, der Architektur und an den Menschen orientiert, die später darin leben.
Das kann sehr diskret ausfallen. Einbaulautsprecher verschwinden in Decke oder Wand, Verstärker sitzen in einem Technikschrank, Leitungen werden bereits während der Bauphase vorbereitet und im Raum selbst bleibt kaum sichtbare Technik zurück. Musik ist einfach da, wenn sie gebraucht wird.
Es kann aber genauso gut das Gegenteil bedeuten.
Vielleicht soll im Wohnzimmer ein Paar Chario, Revival Audio, Harbeth, Kudos, oder DALI ganz bewusst Teil der Einrichtung werden. Vielleicht steht dort ein Linn LP12, weil ein schöner Plattenspieler unserer Meinung nach nicht hinter einer Schranktür verschwinden muss. In diesem Fall integrieren wir nicht den Lautsprecher in die Wand, sondern die notwendige Infrastruktur in die Architektur: Lautsprecherleitungen, Netzwerk, Stromversorgung, Streaming, TV-Anbindung und gegebenenfalls Subwoofer werden so geplant, dass am Ende nur das sichtbar bleibt, was sichtbar sein soll.
Custom Install bedeutet für uns deshalb nicht zwangsläufig „unsichtbares HiFi“.
Es bedeutet maßgeschneidertes HiFi.
Der erste Schritt: ein ausführliches Beratungsgespräch
Bevor wir über konkrete Produkte sprechen, möchten wir verstehen, was eigentlich entstehen soll.
Wie wird der Raum genutzt? Wird dort bewusst Musik gehört oder soll Musik eher selbstverständlich den Alltag begleiten? Welche Räume sollen miteinander verbunden werden? Soll im Wohnzimmer eine hochwertige Stereoanlage stehen, während Küche und Terrasse über ein Multiroom-System versorgt werden? Gibt es einen Fernseher, der über dieselben Lautsprecher laufen soll? Wird Vinyl gehört? Gibt es bereits Komponenten, die weiterverwendet werden sollen?
Und ebenso wichtig: Wer benutzt das System später?
Eine Anlage für eine einzelne Person, die sich seit zwanzig Jahren intensiv mit HiFi beschäftigt, darf anders aufgebaut sein als eine Installation, die morgens von der ganzen Familie verwendet wird und auch dann funktionieren muss, wenn niemand Lust hat, über Eingänge, Signalwege oder Netzwerkplayer nachzudenken.
Diese Beratungsgespräche können durchaus intensiv werden, und das ist ausdrücklich so gewollt.
Je genauer wir am Anfang verstehen, was ein Projekt leisten soll, desto weniger Kompromisse müssen später improvisiert werden.
Gerade bei Neubauten, umfassenden Renovierungen oder hochwertigen Innenausbauprojekten empfehlen wir deshalb, uns möglichst früh einzubeziehen. Wenn der Elektriker bereits sämtliche Leitungen gezogen, der Tischler das Möbel fertiggestellt und der Trockenbauer die Decke geschlossen hat, können wir immer noch Lösungen finden. Nur sind die Möglichkeiten dann naturgemäß kleiner.
Eine Stunde Planung zum richtigen Zeitpunkt kann später erstaunlich viele Stunden Umbau verhindern.
Die Besichtigung vor Ort ist ein wesentlicher Teil der Planung
Grundrisse sind wichtig.
Der Raum selbst ist wichtiger.
Deshalb gehört bei einem ernsthaften Custom-Install-Projekt eine Besichtigung vor Ort für uns praktisch immer dazu.
Erst dort sehen wir, was auf einem Plan nicht vollständig erkennbar ist: tatsächliche Raumproportionen, Wandaufbauten, Fensterflächen, Möblierung, geplante Hörpositionen, mögliche Technikstandorte, vorhandene Leitungswege, Netzwerkversorgung und jene kleinen architektonischen Besonderheiten, die später plötzlich sehr große Auswirkungen haben können.
Bei bestehenden Wohnungen und Häusern prüfen wir, was bereits vorhanden ist und welche Möglichkeiten sich ohne unnötige Eingriffe realisieren lassen. Bei Neubauten oder Sanierungen können wir gemeinsam mit Bauherr/innen, Architekt/innen und den beteiligten Gewerken wesentlich früher definieren, wo Lautsprecher, Netzwerkleitungen, Anschlüsse, Leerrohre oder Technikbereiche vorgesehen werden sollten.
Der Sinn einer Besichtigung besteht schließlich nicht darin, eine bereits gefasste Meinung abzunicken, sondern die beste Lösung für den tatsächlichen Raum zu finden.
Zusammenarbeit mit Architekten, Bauherren und ausführenden Gewerken
Viele Custom-Install-Projekte entstehen nicht isoliert - Sie sind Teil eines Neubaus, einer Sanierung oder eines größeren Innenausbauprojekts, und genau deshalb verstehen wir uns auch als Ansprechpartner für Architekt/innen, Innenarchitekt/innen, Bauherr/innen, Projektplaner/innen, Elektriker/innen, Tischler/innen und Trockenbauer/innen.
Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Audio- und HiFi-Planung rechtzeitig dort berücksichtigt wird, wo sie später relevant wird.
Welche Kabel werden benötigt? Wo sollten Leerrohre vorgesehen werden? Welche Einbautiefe braucht ein Lautsprecher? Wo sitzt später die Elektronik und wie wird sie belüftet? Welche Netzwerkanschlüsse brauchen Streamer und Multiroom-Komponenten? Wo sollte Strom vorhanden sein? Kann ein Verstärker später für einen Service erreicht werden oder wird er hinter einer fix verschraubten Tischlerwand eingemauert?
Grundriss, Architektur und Nutzung werden zu einem Audiokonzept
Nach Beratung und Besichtigung entsteht das eigentliche Konzept.
Dabei betrachten wir nicht jeden Raum für sich allein, sondern überlegen, welche Rolle er innerhalb des gesamten Projekts spielt.
Das Wohnzimmer kann beispielsweise der hochwertige Haupthörraum sein, in dem ein Linn Selekt DSM, ein NAD M33 V2, ein hochwertiger Naim- oder Arcam-Verstärker und ein entsprechend ambitioniertes Lautsprecherpaar arbeiten. In der Küche braucht es vielleicht keine Anlage auf demselben Niveau, sondern eine diskrete und einfach bedienbare Musikzone. Im Arbeitszimmer kann ein Bluesound POWERNODE mit einem kompakten Lautsprecher bereits vollkommen richtig sein, während auf der Terrasse wiederum Wetterbeständigkeit, gleichmäßige Beschallung und unkomplizierte Bedienung wichtiger werden.
Eine gute Custom-Install-Planung setzt das Budget dort ein, wo es akustisch und im Alltag tatsächlich etwas bringt.
Stereo, Multiroom und Architektur dürfen miteinander leben
Wir möchten bei Custom Install nicht zwischen „echtem HiFi“ und „praktischer Multiroom-Lösung“ wählen müssen.
Beides lässt sich hervorragend miteinander verbinden.
Im Haupthörraum kann eine kompromisslose Stereoanlage stehen, während Nebenräume über Bluesound beziehungsweise BluOS versorgt werden. Ein vorhandener klassischer Verstärker lässt sich über einen Bluesound NODE in ein modernes Streamingkonzept integrieren. Ein Bluesound POWERNODE kann in einem anderen Raum Streamer und Verstärker gleichzeitig ersetzen, während NAD mit Komponenten wie dem C 399 oder M33 V2 eine Brücke zwischen klassischem leistungsfähigem HiFi und moderner Streaming- und Multiroom-Infrastruktur schlägt.
Auch Linn spielt bei entsprechend ambitionierten Projekten eine wichtige Rolle, wenn Streaming und digitale Musikwiedergabe im Hauptraum auf sehr hohem Niveau stattfinden sollen.
Der große Vorteil unserer Herangehensweise besteht darin, dass wir nicht an eine einzige Systemwelt gebunden sind.
Wir wählen die Lösung nach dem Raum.
Nicht den Raum nach der Lösung.
Einbaulautsprecher dort, wo man keine Lautsprecher sehen möchte
Für viele Architekt/innen und Bauherr/innen ist genau dieser Punkt entscheidend.
Wie lässt sich hochwertige Musikwiedergabe integrieren, ohne dass jeder Raum anschließend wie ein HiFi-Studio aussieht?
Einbau- und Deckenlautsprecher können dafür eine hervorragende Lösung sein. Sie lassen sich in Wände und Decken integrieren, wodurch später nur noch eine dezente Abdeckung sichtbar bleibt, während Verstärker und Zuspieler vollkommen an einem anderen Ort sitzen können.
Gerade bei Neubauten lässt sich so eine sehr klare Architektur erhalten.
Entscheidend ist allerdings, dass Einbaulautsprecher nicht einfach dort platziert werden, wo auf dem Deckenplan gerade eine freie Stelle übrig geblieben ist.
Auch unsichtbare Lautsprecher bleiben Lautsprecher.
Ihre Position im Verhältnis zu Hörbereich, Wänden, Möblierung und Raumgeometrie beeinflusst das Ergebnis erheblich. Deshalb möchten wir diese Positionen gemeinsam planen, bevor der Trockenbauer mit dem Ausschnitt beginnt.
Zehn oder zwanzig Zentimeter können manchmal erstaunlich viel ausmachen. Im fertigen Raum lassen sie sich nur leider nicht mehr so elegant verschieben.
Sichtbare Lautsprecher sind kein Planungsfehler
Genauso wichtig ist uns die Gegenposition - Nicht alles muss versteckt werden.
Ein Paar Chario Pegasus MKII aus massivem Walnussholz kann ein wunderschöner Teil eines Wohnraums sein. Eine Revival Audio ATALANTE 3 oder ATALANTE 4 besitzt so viel gestalterischen Charakter, dass wir sie eher bewusst in eine Einrichtung integrieren würden. Eine Harbeth wiederum bringt ihre ganz eigene britische Ästhetik mit, während Focal, Kudos oder DALI vollkommen andere gestalterische Möglichkeiten eröffnen.
In solchen Projekten dreht sich die Planung weniger um das Verstecken der Lautsprecher als um die perfekte Position und eine möglichst unsichtbare Infrastruktur.
Wir können Leitungen bereits im Boden oder in der Wand führen, Anschlüsse dort positionieren, wo sie tatsächlich gebraucht werden, und gemeinsam mit Tischler/innen oder Innenarchitekt/innen planen, wie Elektronik elegant untergebracht wird.
Multiroom mit Bluesound und BluOS
Für vernetzte Audioprojekte verwenden wir sehr gerne BluOS, weil sich damit unterschiedliche Räume und unterschiedliche Qualitätsstufen innerhalb einer gemeinsamen Bedienoberfläche kombinieren lassen.
Ein Bluesound POWERNODE kann beispielsweise einen Raum vollständig versorgen, während ein NODE eine bestehende hochwertige Stereoanlage ins System bringt. NAD bietet wiederum Verstärker, die BluOS direkt oder modular integrieren können und dadurch auch für den Haupthörraum interessant werden.
Ein Projekt könnte also im Wohnzimmer mit einer hochwertigen NAD- oder klassischen HiFi-Anlage arbeiten, während Küche, Schlafzimmer und Terrasse über kleinere BluOS-Zonen versorgt werden.
Alle Bereiche lassen sich getrennt nutzen oder miteinander gruppieren.
Genau das verstehen wir unter sinnvoller Multiroom-Planung.
Nicht in jedem Raum derselbe kleine WLAN-Lautsprecher, sondern in jedem Raum die technisch passende Lösung und trotzdem eine gemeinsame, einfache Bedienung.
Fernsehen und HiFi müssen keine getrennten Welten sein
Bei vielen Projekten ist der Fernseher ein wichtiger Teil des Wohnraums.
Trotzdem wird die TV-Integration bei der Planung erstaunlich oft erst ganz am Ende behandelt. Dann steht eine hochwertige Stereoanlage neben dem Fernseher, der Ton kommt aber weiterhin aus zwei winzigen Chassis auf dessen Rückseite oder aus einer zusätzlichen Soundbar.
Das muss nicht sein.
Moderne Verstärker und Streamingverstärker von Bluesound, NAD oder Arcam können über HDMI eARC direkt mit dem Fernseher verbunden werden. Dadurch lassen sich dieselben hochwertigen Lautsprecher sowohl für Musik als auch für Film und Fernsehen verwenden.
In manchen Räumen bleibt Stereo die richtige Lösung.
In anderen Projekten kann ein Center-Lautsprecher, ein Subwoofer oder eine umfangreichere Mehrkanal-Konfiguration sinnvoll sein.
Wir entscheiden das nicht nach der Anzahl freier Lautsprecherpositionen, sondern nach Nutzung und Raum.
Vinyl und CD lassen sich selbstverständlich integrieren
Custom Install bedeutet für uns nicht, dass plötzlich jedes physische Medium verschwinden muss.
Ganz im Gegenteil.
Ein Linn LP12, Rega oder Pro-Ject kann in einem modernen Wohnkonzept bewusst sichtbar bleiben und trotzdem Teil einer vollständig integrierten Anlage sein. Ebenso kann ein hochwertiger CD-Player wie ein NAD C 589 oder Arcam CD25 eingebunden werden.
Das ergibt im Alltag oft genau die Mischung, die wir selbst mögen.
Tagsüber läuft unkompliziert Streaming oder Radio durchs Haus. Abends wird eine Platte aufgelegt oder eine CD aus dem Regal genommen, und dieselbe Anlage, die fünf Minuten zuvor noch den Fernsehton übernommen hat, wird wieder zur klassischen Musikanlage.
Modernes HiFi muss sich nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden.
Es darf einfach beides gut können.
Netzwerkplanung gehört heute zur Audio-Planung
Streaming, Multiroom und moderne Steuerung funktionieren nur so gut wie das Netzwerk dahinter.
Deshalb betrachten wir Netzwerkanschlüsse und Netzwerkinfrastruktur bei größeren Custom-Install-Projekten von Anfang an mit.
Wo immer sinnvoll, empfehlen wir für stationäre Audiokomponenten eine kabelgebundene Netzwerkverbindung. Ein Streamer oder Musikserver, der sein gesamtes Leben an derselben Stelle verbringen wird, braucht unserer Meinung nach nicht jeden Abend aufs Neue mit dem WLAN über Empfang zu verhandeln.
Bei Neubauten können entsprechende Leitungen und Netzwerkanschlüsse direkt eingeplant werden. Bei bestehenden Gebäuden prüfen wir, welche Infrastruktur bereits vorhanden ist und wo gegebenenfalls nachgebessert werden sollte.
Auch hier gilt: Eine Netzwerkdose während der Bauphase ist wesentlich billiger und hübscher als eine spätere Notlösung.
Verkabelung und Infrastruktur planen wir langfristig
Ein gutes Custom-Install-Projekt endet nicht mit den Geräten, die am Tag der Fertigstellung verwendet werden.
Technik verändert sich.
Vielleicht kommt in einigen Jahren ein neuer Streamer, ein zusätzlicher Subwoofer oder eine weitere Musikzone hinzu. Vielleicht wird ein Arbeitszimmer zum Kinderzimmer oder die Terrasse erweitert.
Deshalb versuchen wir dort, wo es sinnvoll ist, Reserven vorzusehen.
Zusätzliche Leerrohre, Netzwerkleitungen oder Lautsprecherkabel kosten während einer Bauphase vergleichsweise wenig, können Jahre später aber einen erheblichen Umbau vermeiden.
Wir planen dabei nicht für irgendwelche hypothetischen technischen Moden.
Wir planen für Flexibilität.
Denn Lautsprecher, Leitungen und ein Gebäude besitzen meistens eine deutlich längere Lebensdauer als ein Streamingstandard.
Auswahl und Vorführung der Komponenten
Wenn das technische Konzept steht, beginnt der Teil, den man bei Longtone natürlich auch erwarten darf: hören.
Nicht jede Kombination funktioniert in jedem Raum gleich gut, und eine Produktentscheidung sollte bei einer hochwertigen Anlage nicht ausschließlich aufgrund von technischen Daten oder Bildern getroffen werden.
Deshalb können wir relevante Komponenten und Lautsprecher im Rahmen der Projektplanung bei uns in Wien vergleichen und gemeinsam herausfinden, welche klangliche Richtung zum Projekt und zum persönlichen Geschmack passt.
Bei größeren Projekten ist auch die Besichtigung vor Ort Teil dieser Entscheidungsfindung, denn ein Lautsprecher, der in unserem Hörstudio hervorragend funktioniert, muss trotzdem zur Größe, Akustik und Nutzung des späteren Raumes passen.
Genau hier kommt Erfahrung ins Spiel.
Wir haben bereits zahlreiche Anlagen und Installationen geplant und umgesetzt und kennen nicht nur die Geräte aus dem Karton, sondern auch viele der Situationen, in denen sie später tatsächlich eingesetzt werden.
Das ist bei Custom Install wesentlich wertvoller als die längste Feature-Liste.
Abstimmung mit den Gewerken
Sobald feststeht, was umgesetzt werden soll, können wir die notwendigen technischen Informationen für die beteiligten Gewerke bereitstellen und die relevanten Punkte abstimmen.
Für Elektriker/innen geht es beispielsweise um Strom, Netzwerk und Leitungswege, für Trockenbauer/innen um Einbaupositionen und notwendige Ausschnitte, für Tischler/innen um Technikfächer, Belüftung, Zugänglichkeit und Kabeldurchführungen.
Gerade bei hochwertigen Innenausbauten ist diese Abstimmung wichtig.
Ein wunderschönes Möbel, in das der Verstärker zwar millimetergenau hineinpasst, aber weder Luft bekommt noch jemals wieder herausgenommen werden kann, ist aus unserer Sicht nur zur Hälfte gut geplant.
Unsere Aufgabe ist es deshalb, auch jene Dinge mitzudenken, die man später möglichst nie bemerken soll.
Installation, Einrichtung und Inbetriebnahme
Wenn die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind, folgt die eigentliche Umsetzung.
Wir installieren beziehungsweise integrieren die vorgesehenen Komponenten, richten Netzwerk- und Streamingfunktionen ein, konfigurieren Multiroom-Zonen und kümmern uns darum, dass alle Teile des Systems zusammenspielen.
Bei klassischen Stereoanlagen nehmen wir uns Zeit für die Aufstellung und Abstimmung der Lautsprecher. Bei Subwoofern kümmern wir uns um Integration und Übergang. Wenn Systeme eine sinnvolle Einmessung oder Raumkorrektur anbieten, etwa über Dirac Live, kann auch diese Teil der Einrichtung werden.
Bei Plattenspielern gehört für uns selbstverständlich eine fachgerechte Einstellung dazu.
Eine Anlage ist für uns nicht fertig, wenn alle LEDs leuchten.
Sie ist fertig, wenn sie funktioniert und Musik macht.
Die Übergabe gehört zum Projekt
Nach einer umfangreichen Installation lassen wir Kund/innen nicht mit einem Passwortzettel und fünf Bedienungsanleitungen allein.
Wir erklären das System.
Nicht jede technische Möglichkeit, die irgendwo in einem Menü existiert, sondern jene Abläufe, die im täglichen Leben tatsächlich gebraucht werden.
Wie startet man Musik im Wohnzimmer? Wie gruppiert man zwei Räume? Wie funktioniert der Fernsehton? Wie wählt man den Plattenspieler? Was passiert, wenn Gäste Musik streamen möchten?
Ein System kann technisch noch so ausgefeilt sein: Wenn die Familie es nicht gerne benutzt, ist es schlecht geplant.
Und nach der Fertigstellung?
Auch nach der Installation bleibt Longtone Ansprechpartner.
Das ist gerade bei größeren Projekten wichtig, denn Anforderungen können sich verändern. Vielleicht kommt später eine zusätzliche Zone dazu, ein Fernseher wird ersetzt, der Streamer soll aufgerüstet werden oder eine bestehende Stereoanlage bekommt ein Upgrade.
Wir versuchen deshalb, Custom-Install-Systeme möglichst modular und servicefreundlich aufzubauen.
Bluesound-Zonen lassen sich erweitern, NAD bietet modulare Möglichkeiten, Linn verfolgt bei vielen Produkten seit jeher einen ausgesprochen langfristigen Ansatz, und klassische Lautsprecher oder sauber verlegte Infrastruktur müssen nicht ersetzt werden, nur weil sich die digitale Quelle verändert.
Für uns gehört diese langfristige Betreuung genauso zum Projekt wie die erste Planung.
Custom Install sollte keine technische Momentaufnahme sein.
Es sollte eine Grundlage schaffen, mit der man viele Jahre arbeiten kann.
Warum Custom Install mit Longtone HiFi?
Weil wir nicht nur planen und nicht nur Geräte verkaufen.
Wir kommen aus dem klassischen HiFi-Fachhandel und betrachten deshalb auch eine große Installation immer zuerst aus klanglicher Perspektive. Gleichzeitig haben wir genügend Custom-Install-Projekte umgesetzt, um zu wissen, dass Klang allein bei einem Bauprojekt nicht reicht.
- Ein Lautsprecher muss zur Architektur passen.
- Die Verkabelung muss rechtzeitig geplant werden.
- Ein Verstärker braucht Belüftung und Servicezugang.
- Das Netzwerk muss funktionieren.
- Die Bedienung muss verständlich sein.
Und am Ende müssen Architekt/in, Bauherr/in, Elektriker/in, Tischler/in und HiFi-Händler dieselbe Vorstellung davon haben, was eigentlich gebaut werden soll.
Genau an dieser Schnittstelle sehen wir unsere Aufgabe.
Longtone HiFi begleitet Audio- und Custom-Install-Projekte in Wien und darüber hinaus von der ersten Beratung über die Besichtigung und Planung bis zur fertigen Inbetriebnahme. Wir arbeiten sowohl mit Privatkund/innen als auch gemeinsam mit Architekt/innen, Innenarchitekt/innen, Bauherr/innen und Projektplaner/innen und können je nach Projekt bereits in einer sehr frühen Planungsphase eingebunden werden.
Wer also gerade einen Neubau plant, eine Wohnung saniert, ein Haus renoviert oder im Rahmen eines Innenausbaus eine hochwertige Audio-, Multiroom- oder HiFi-Lösung integrieren möchte, sollte uns idealerweise kontaktieren, bevor die letzten Wände geschlossen sind.
Dann haben wir die meisten Möglichkeiten.